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Bundeswehr Von der Leyen wirbt für Aufklärungsdrohnen

Ursula von der Leyen bleibt der Linie ihres Vorgängers treu. Die neue Verteidigungsministerin gibt ihr "klares Ja zur Aufklärungsdrohne". Die Anschaffung von Kampfdrohnen sieht sie hingegen skeptisch.


Die Bundeswehr braucht nach Einschätzung von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen Aufklärungsdrohnen. Die Anschaffung von Kampfdrohnen bewertet die CDU-Politikerin dagegen skeptisch.

"Für den Schutz der Soldaten in gefährlichen Einsätzen ist die Aufklärungsdrohne existenziell wichtig", sagte von der Leyen der "Bild am Sonntag". Sie könne in Echtzeit zeigen, was auf dem Boden passiere. "Deshalb ein klares Ja zur Aufklärungsdrohne."

Zu Kampfdrohnen äußerte sich von der Leyen dagegen zurückhaltend. "Es wäre falsch, das Unbehagen der Bevölkerung gegenüber unbemannten Waffensystemen einfach zu ignorieren", sagte sie. "Wirksame Waffen sind zum Schutz unserer Soldaten enorm wichtig, aber die sehr emotionale Drohnendiskussion zeigt doch, dass wir Deutschen sehr sensibel sind, bei der Frage mit welchen Mitteln ihre Bundeswehr vorgeht."

Um den Rückhalt für die Einsätze der Soldaten zu sichern, sollten im Parlament möglichst genaue Regeln festgelegt werden, "wie und wann bewaffnete Drohnen überhaupt zum Einsatz kommen dürfen." Es bestehe kein akuter Entscheidungsdruck. "Wir haben in der Koalition aus gutem Grund vereinbart, dass die Anschaffung von bewaffneten Drohnen vorher umfassend diskutiert werden muss." Drohnen mit einem automatisierten Tötungsprogramm lehnte die Ministerin ab.


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