Dienstag, 21.11.2017
01:56 Uhr


Team

Sascha Wandhöfer

Die Zahl 42 scheint eine ganz besondere Bedeutung für Sascha Wandhöfer zu haben, genauso wie das Jahr 2081. Vielleicht ja das Jahr, in dem sein Verein Schalke 04 mal wieder deutscher Meister wird. Sascha ist Redakteur bei Radio Berg.


http://www.radioberg.de/berg/rb/1232069/programm/team

Mein erster Berufswunsch:
erst klassisch Tierarzt, dann Archäologe (weil ich Dinosaurier ausbuddeln wollte... gut dass ich's nicht geworden bin, da wär die Enttäuschung groß gewesen) - und dann auch schon recht früh Journalist.

Das Erste, woran ich mich im Leben erinnern kann:
uff... so richtig daran, wie ich im Alter von vier Jahren im Urlaub mit meinen Großeltern einen Stoffhasen auf einen Brunnen gesetzt habe und die Passanten alle dachten, das sei ein total zahmer Hase.

Mein Lieblingsfach in der Schule:
Geschichte und Politik - und tatsächlich Mathe, wenn ich's mal verstanden hab...

Meine größte Radiopanne:
Als an alter Wirkungsstätte beim Campusradio statt eines fertigen Beitrags dummerweise die ungeschnittene Version lief, in der ich mich dauernd verhaspel und gefühlte 100 mal neu ansetze. Und weil das irgendwie unbemerkt blieb, lief das dann so anderthalb Minuten...

Mein schönster Radiomoment:
Datiert aus dem Jahr 2001, als ich zusammen mit einem befreundeten Dortmund-Fan vor dem Radio erleben durfte, wie Schalke 04 in Dortmund 4-0 gewinnt. Der schlimmste Radiomoment ist übrigens auch aus dem Jahr 2001 und hat mit Fußball zu tun.

Wenn ich drei Wünsche frei hätte:
1.) Gesundheit für Freunde, Familie und mich (ich hoffe das wären formal nicht schon drei)
2.) So alt werden, wie ich möchte (2081 gibt es ne komplette Sonnenfinsternis hier, die ich gerne noch erleben würde)
3.) Noch drei Wünsche

Was ich mit 1. Mio Euro machen würde: 
Quer durch die Welt reisen, vielleicht ein kleines Häuschen kaufen, die Familie reich beschenken, ein wenig spenden - sag ich jetzt. Wenn ich das Geld habe werd ich es fürchte ich für viel Blödsinn ausgeben... falls ich also an so viel Geld komme: Erinnert mich an diese Antwort hier! Danke.

Was ist, wenn mein Internet vier Wochen ausfällt: 
PANIK!!?!?!

Was habe ich immer im Kühlschrank:
zu viel Leere. Und Remoulade. Wieso auch immer.

Der Sinn des Universums, des Lebens und des ganzen Rests:
42.

Wie lange dauert es, meine Wohnung aufzuräumen: 
Hm. Woher soll ich das wissen?

Das schlechteste Buch / Film, das ich je gesehen/gelesen habe: 
Buch: Fontanes Effi Briest war in der Schule für mich die reinste Folter.
Film: achje, zu viele...mit am enttäuschendsten fand ich jedenfalls den Hobbit - Smaugs Einöde.

Was ist mir lieber: Einfach oder kompliziert:
Schon mein Fahrprüfer wusste: "Herr Wandhöfer, Sie haben eine Art an sich, sich das Leben selbst schwer zu machen". Kompliziert. Bitte.

Was tue ich, wenn ich diesen Fragebogen zuende ausgefüllt habe:
Aaah meine Nudeln kochen über ... !


Sascha schreibt heute über die Herausforderung, per Anhalter am Ziel anzukommen.

Sascha Wandhöfer ist Redakteur bei Radio Berg. Er hat in der Vergangenheit schon einige Erfahrungen mit der Fahren per Anhalter gemacht. Jetzt werden noch einige dazu kommen!


Wöchentlich schreiben Radio Berg-Mitarbeiter über ihre persönlichen Erlebnisse in der Rubrik Team Intim im Bergischen Handelsblatt, dem Anzeigenecho und dem Lokalanzeiger Waldbröl. Die jeweils aktuellen Texte finden Sie hier. Sascha heute über seine Erfahrungen mit seinem Daumen im Wind...

Daumen raus. Lieb gucken. Vielleicht mal schüchtern winken. So klappt das, mit dem Fahren per Anhalter. Ich hab das schon mal ausprobiert. Genau zweimal. Das erste Mal war eine ziemliche Katastrophe. Ich stand mit einer Freundin am Straßenrand, irgendwo in der Schweiz, kurz vor Genf. Im Winter. Wir wollten nach Genf rein. Es schneite. Auto an Auto fuhr an uns vorbei. Und wir standen da, mit ausgestrecktem Daumen, dumm und frierend am Straßenrand rum. Irgendwann hat sich zum Glück dann doch jemand erbarmt, uns mitzunehmen. Der kannte sich in der Stadt allerdings so überhaupt nicht aus. Schade.
Das zweite Mal lief es besser. Mazedonien, mitten auf einem ziemlich steilen, ziemlich hohen Berg - von dem abends der Bus nicht mehr runter fuhr. Sowas sagt einem ja auch keiner vorher... Zum Glück war da schnell jemand so nett, uns in seinem Auto mitzunehmen.
Und hoffentlich sind Sie das auch! Auch, wenn wir ganz merkwürdige Gegenstände dabei haben. Seit Montag ist das Radio Berg-Morgenteam im Bergischen unterwegs, mit unserer Transport-Tortour. Immer in der Hoffnung, dass Sie uns und den Krempel, den Sie vorgeschlagen haben, mitnehmen.
Und es soll ja Ihr Schaden nicht sein! Denn immerhin gibt es einen nagelneuen Mini Cooper zu gewinnen!
Wenn Sie also hilflos dreinblickende Radio Berg-Moderatoren am Straßenrand stehen sehen - zeigen Sie ein Herz!
PS:
Der schöne Vorschlag, eine Rosine zu transportieren, wurde übrigens von den Kollegen abgelehnt. Wahrscheinlich, weil man mit Lebensmitteln nicht spielt. Schade.


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