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Live-Ticker LIVE-TICKER: Wer hat unsere Kuh?!

Ha-Ha! Es gibt einen Scherzkeks unter den Radio Berg-Mitarbeitern: Dieser Jemand hat unsere Papp-Redaktionskuh aus den Redaktionsräumen entwendet und nennt es eine "Entführung". Der Live-Ticker:


 

Alle aktuellen Ereignisse und Ihre Hinweise und Tipps auf unserer Facebook-Seite!

 

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Freitag, 08:20 Uhr: Milchbauer Alois Landwehr aus Romaney ruft in der Radio Berg Redaktion an und erzählt, dass Elsa zu ihm gebracht wurde. Das Rätsel ist gelöst.

 

Freitag, 06:00 Uhr: Der Fall Elsa ist geklärt. Drahtzieher dieses fiesen Komplotts ist Radio Berg Reporter Luca Bognanni. Nachdem er den Fehler gemacht über eine gefakte Emailadresse Fotos zu schicken, auf denen Elsa in Lars Schmidts Lieblingsdönerladen zu sehen ist, konnten wir ihn entlarven. Doch wo ist Elsa jetzt?

 

Donnerstag, 09:42 Uhr: Wir bekommen schon wieder eine Email. Diesmal ein neuer Absender und zum ersten Mal wird ein Lösegeld gefordert. Ein Trittbrettfahrer?

 

Hallo, wenn sie Elsa wiedersehen möchten, hinterlegen sie 100 Gummibärchen abgepackt in kleinen Tüten um 16:30 Uhr hinter dem Müllcontainer am Sender. In Absprache mit meinem Mittäter..... Bitte keine Polizei einschalten. Bitte nicht erschrecken und Ernst nehmen!! Ich hoffe der Gag wird von Euch verstanden. Dagobert

 

Donnerstag, 09:00 Uhr: Uns erreicht eine weitere Email der OFP. Elsa war bei den Kollegen von Radio Euskirchen:

 

Liebe Redaktion von Radio Berg,

Elsa Kuhnigunde ist inzwischen zu einer kleinen Karriere-Kuh mu(h)tiert! Das Bergische ist ihr längst zu klein geworden, sie hat die Kreisgrenzen im Galopp übersprungen und es bis nach Euskirchen geschafft. Bei dem dortigen Radiosender hat sie endlich mal echte Liebe erfahren und durfte sogar bei der Frühsendung das Maul aufmachen. Das durfte sie im Bergischen nie!!!!

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OFP - Organisation für die Freilandhaltung von Papptieren
Internationale Vereinigung
FREE CARDBOARD ANIMALS NOW!

 

Mittwoch, 21:05 Uhr: OFP meldet sich mit weiteren Fotos unserer Kuh

 

Liebe Redaktion von Radio Berg,

wenn es noch eines Beweises bedurft hätte - hier ist er: Elsa Kuhnigunde fühlt sich pudelwohl! Sie trabt durchs Bergische, trifft viele Leute und genießt ihre Freiheit in vollen Zügen!

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OFP - Organisation für die Freilandhaltung von Papptieren
Internationale Vereinigung
FREE CARDBOARD ANIMALS NOW!

 

Dienstag, 10:43 Uhr: Uns erreicht die Mail des Rechtsanwalts Klaus-Ulrich Heukamp mit folgendem Text:

 

"Hallo Radio Berg !

Elsa ist wohl heute morgen auf dem Marktplatz Wipperfürth von der Web Kamera gesichtet worden.

Ich kann sie gut verstehen, dass sie direkt hier in die Freie und Hansestadt Wipperfürth gewandert ist.

Denn Stadtluft macht frei !

Herzliche Grüße

KUH"

 

Wir halten die Mail zunächst für einen Fake der "Entführer" ("KUH" und "HEUkamp" - haha), stellen dann aber bei einem Blick ins Telefonbuch fest: Der Mann ist echt, und seine Mail auch!

 

Dienstag, 10:06 Uhr: Volker Sailer, Nachrichtenredaktion, meldet sich:

 

Guten Morgen in die Runde,

bei mir ist sie nicht, die Kuh. Verdächtig scheint mir aber das Verhalten des Kollegen Heuser zu sein: zunächst versucht er, mit einem mehr als wackeligen Alibi und fadenscheinigen Ausflüchten den Verdacht von sich abzulenken. Und dann stellt er sich als vermeintlich scharfsinnig kombinierenden Hobby-Detektiv dar, gibt dabei aber offensichtlich Insider-Wissen preis. Hat sich hier vielleicht ein Papptier-Aktivist eigens mit dem Ziel einer Kuh-Entführung bei uns eingeschlichen?
Christina Lütticke traue ich trotz ihrer Beteuerungen im Rahmen der Guardiola-Connection die Tat ebenfalls zu, und die Chefin hat auffallend schnell versucht, ihre Hände in Unschuld zu waschen.
Aber das Schlimmste in so einem Fall wäre natürlich, wenn wir uns jetzt alle gegenseitig verdächtigen würden. 

Gruß
Volker

 

Dienstag, 9:04 Uhr: Uns erreicht eine Email der Entführer. Sie enthält neben Fotos von Elsa (siehe Album) den Spruch: "Es kann keine zwei Meinungen geben: Elsa Kuhnigunde gehört nach draußen! Das findet sie und auch andere!"

 

Montag, 21:13 Uhr: Sabine Kanitz (Nachrichtenredaktion) mailt:

 

Ich war es auch nicht, weil a) auf dem Video kein Husten und Röcheln von mir Grippegeplagter zu hören ist und b) ich die Küche zum Tatzeitpunkt renovieren musste. Die sieht zwar im Rohzustand aus wie ein Stall und der Mitbewohner (Hund) ähnelt Elsa farblich sehr, aber so ein Pimpelchen wie Elsa, die keinen Regen verträgt, können wir in Hückeswagen nicht gebrauchen!

 

Montag, 20:48 Uhr: Mail der Kollegin Christina Lütticke, Nachrichtenredaktion:

 

"Guten Abend in die Ermittler-Runde, ich bin wirklich traurig, dass Elsa nicht mehr da ist. Ich habe mich fast immer von ihr verabschiedet, wenn ich abends aus der Redaktion gegangen bin. Sie war dann ja auch meistens die einzige, die noch da war und die Stellung gehalten hat. Ich hätte zwar Platz für Elsa, würde ihr aber nie im Leben zumuten, sich den gesamten Tag alleine bei mir in der Wohnung zu langweilen. Außerdem habe ich die Befürchtung, dass mein Hund, wenn er auf Elsa treffen würde, sie ständig anbellen und Elsa dadurch einen psychischen Knacks bekommen würde. Das würde ich ihr auf keinen Fall antun! Außerdem habe ich für die Tatzeit ein Alibi. Ich hatte Besuch von einer Freundin... Und mal ehrlich, so ne lange Fahrt würde ich dafür auch nicht auf mich nehmen. Auch wenn Papp Guardiola vielleicht auf mich, als Bayern Fan, hinweisen könnte... Ich war es nicht! Ich will Elsa aber wirklich gerne zurückhaben. Also liebe Elsa-"Befreier" rückt sie wieder raus! Ich will meine abendliche Unterstützung zurück!!! 

Lieben Gruß, Christina"

 

 

Montag, 14:47 Uhr: Kollegin Julia Drexler gibt ihr Alibi per Mail zu Protokoll:

 

"Ich gebe zu, dass ich äußerst verdächtig bin, weil ich eine leichte Laktose-Intoleranz habe und deshalb die Milch einer Papp-Kuh (keine Milch) ideal für mich ist. Allerdings bin ich schon stolzes Frauchen von mehreren Katzen, Hasen und einem Holz-Stachelschwein. Das heißt, meine Fensterbänke und auch mein Bett werden bereits von tierischen Mitbewohnern belagert. Elsa hätte also gar keinen Platz. Um sie zu verticken, fehlen mir die entsprechenden Kontakte in die Unterwelt. Meine Dealer kennen sich nur mit Schweinebraten aus - den brauche ich, um meine schweinebraten-abhängigen Katzen zu versorgen. Eine Schlachtung von Elsa käme also auch nicht in Frage, weil meine Lieben eben nur auf Schweinefleisch stehen. Ihr seht: Ich bin völlig unschuldig und komme als Täter nicht in Frage." 

 

Montag, 14:20 Uhr: Morgenmoderator Basti Wirtz erwacht in seinem Krankenbett und meldet umgehend sein Alibi:

 

"Elsa und ich hatten nie Probleme. Wir hatten eine stillschweigende Freundschaft, die jedoch nicht soweit geht, dass ich sie stehlen und mit zu mir nach Hause nehmen würde. Zumal eh kein Platz bei uns ist.
Sollte es dennoch Zweifel geben, könnte ich ein Alibi vorweisen. Bestätigt von mehr als 20 Menschen, die gestern Abend Gäste der Taufe meines Sohnes waren. Im Video ist kurz vor Verlassen der Senderräume eine Uhr mit passender Uhrzeit zu sehen. 18 Uhr 39. Zu der Zeit waren wir nachweislich zu Tisch in einem italienischen Restaurant in Bergisch Gladbach.
Dass ich krankheitsbedingt am Dienstag im Bett bleiben muss, mag verdächtig vorkommen. Ist es aber nicht.
Ich hoffe wir finden die Schweine, die unsere Kuh unter fadenscheinigen Gründen entführt und nicht etwa befreit haben.
Beste Grüße
Basti"

 

Montag, 13:39 Uhr: Mail von Kollegin Heike Magnitz:

 

"Ich bin raus! Ich war in Frankreich und ich habe Zeugen. Wir waren mit vier Familien, insgesamt 12 Leuten und einem Hund unterwegs. Alle in einem Haus und auch sonst meistens alle zusammen. Ja, okay, ich war einmal morgens alleine cirka 15 Minuten unterwegs, um frisches Baguette und Croissants fürs Frühstück zu holen. Aber bitte wie soll ich es in den 15 Minuten von Nordfrankreich aus in die Redaktion und wieder zurück schaffen???? Aber: Fragt das kleine Lama, das wohnt zusammen mit Elsa im gleichen Stall und hat garantiert alles mit angesehen! Und: war Elsa nicht ausgesprochen begeistert von einem Ausflug auf den Lamahof in Engelskirchen im vergangenen Sommer? Vielleicht hat sie ihre Entführung ja selbst inszeniert und weilt jetzt ganz entspannt unter Lamas?"

 

Montag, 13 Uhr: Hörerin Antje Schmitz appelliert auf Facebook:

"Liebe Entführer Bitte gebt Elsa zurück. Elsa Schmitz würde ihr ein liebevolles Zuhause mit ihren Artgenossen und Weidegang schenken. Ihr würde es an nichts fehlen. Streicheleinheiten, liebe Freunde groß und klein, Kinder die sie bespaßen. Bitte lasst Elsa frei! :-("

 

Wir wissen noch nicht, ob wir das wollen.

 

Montag, 12:56 Uhr: Kollege Jan-Peter Fischer meldet sich auf Brigitte Mackscheidts Rundmail hin:

 

"Wieso sollte ich unsere geliebte Redaktionskuh aus ihrem geliebten Nest reißen? Ich hatte gestern Sonntags-Dienst und da habe ich sie noch liebevoll gestreichelt und mich nach ihrem Wohlbefinden erkundigt. Mit ihrem starren Blick hat sie mir, wie immer, gut zugesprochen.
Ich kann sie nicht entführt haben, denn ich habe seit ein paar Wochen das Hamburger grillen zum Hobby gemacht. Elsa hätten diese verstörenden Bilder nur schockiert. Außerdem könnte ich sie nicht artgereccht halten.
Ich glaube viel eher, dass du mit deiner E-Mail nur von dir selbst ablenken willst! Entweder du warst es, oder der Gärtner!"

 

Montag, 12:30 Uhr: Mail von Melanie Schicha aus der Nachrichtenredaktion:

 

"Habe bis zum 11.01.2016 dienstfrei und an einem heiligen Sonntag Besseres zu tun, als zu meiner Arbeit zu fahren und Pappkühe zu entführen. ;-) Zum Beispiel in Ruhe frühstücken, Kinder versorgen, bauchschmerzelnden Mann bemitleiden, Sport machen, puzzlen, kochen und Wollmäuse von Teppichen entfernen."

 

Montag, 12:26 Uhr: Der neue Kollege Philip Heuser meldet sich:

 

"Ich bitte darum, mich von der Liste der Verdächtigen zu streichen. Ich habe erstens ein wasserdichtes Alibi (war das Wochenende über mit meiner Freundin zusammen) und zweitens noch nicht einmal einen Schlüssel. Drittens wäre es doch verdammt unklug, so kurz nach meinem Einstieg bei euch schon ein derartiges Verbrechen zu verüben und somit Gefahr zu laufen, mich unbeliebt zu machen.

Machen wir uns also an die Aufklärung des Falls:

Meine erste Beobachtung: es müssen zwei Täter, bzw. ein Täter und ein Mitwisser sein. Denn das Video kann NICHT der Dieb der Kuh gemacht haben. Er verschwindet mit der Kuh hinter der Tür. Die Kamera, offensichtlich eine Handykamera, bleibt in den Redaktionsräumen zurück. Wir suchen also gleich ZWEI Übeltäter!

Zweite Beobachtung: ich tippe beim Dieb eher auf ein männliches Mitglied unserer Redaktion. Erstens hören sich die Schritte nicht nach Stöckelschuhen an, welche von unseren Damen doch recht häufig getragen werden... ;) Zweitens meine ich, dass man beim Verlassen der Redaktionsräume ganz kurz den Haaransatz des Diebs über dem Rücken der Kuh erspähen kann. Und das sieht eher nach einer Kurzhaarfrisur aus...

Dritte Beobachtung: der Dieb achtet peinlichst genau darauf, dass sein Gesicht und überhaupt sein kompletter Körper durch die Kuh verborgen bleibt. Man könnte also mit etwas Phantasie ein generelles Problem mit dem Auftritt in der Öffentlichkeit vermuten, was eindeutig auf ein Radiogesicht schließen lässt - schließt das unsere Moderatoren aus, deren fotogene Gesichter auf Plakaten zu sehen sind?"

 

Ebenso meldet sich Kollegin Katja Berndt:

 

".... Außerdem sieht man auf dem Video, dass es Nacht ist, ich
würde den Tatzeitpunkt also zwischen Donnerstag ca. 17.00 Uhr (ab da
ist es dunkel) und heute morgen vermuten. Donnerstag um 24 Uhr rum
fällt wiederum raus, weil man draußen kein Feuerwerk sieht oder hört.
Vielleicht dahingehend mal Alibis prüfen?"
 

 

Montag, 12:25 Uhr: Als eine der ersten antwortet die Chefin Katrin Rehse auf Brigittes Anfrage:

 

"Also ich habe Elsa zum 20. Juli 2015 hier bei uns in der Redaktion ein neues
Zuhause gegeben.
Ich habe sie aus ihrem zusammengefalteten Zustand befreit und habe ihr gezeigt,
wie es sich anfühlt, "groß" zu sein :-)
Auch am Tag der offenen Tür (Ende August) war klar, Elsa ist nicht nur hier,
sondern mitten drin.
Sie hat sogar ein Außengehege bekommen.
Also wieso sollte ich sie entfernen.... ja, ich räume gerne auf und schmeiße
Sachen auch mal weg. Aber das ist dann doch eher die Kühlschrank-Polizei, die ich leite.

Warum Elsa nicht bei mir zu Hause ist.... weil mein Sohn Max knapp 4 Jahre alt
ist und gerne malt, gerne schneidet oder einfach nur so gerne guckt, was
passiert, wenn man etwas kaputt macht...

ICH WAR ES NICHT!!!"

 

Montag, 11:32 Uhr: Brigitte Mackscheidt fragt per Rundmail alle Kollegen, wer's war.

 

Montag, 10:30 Uhr: Wir schreiben dem anonymen Entführer und bitten ihn oder sie, sich zu outen. Es kommt prompt folgende Antwort:

 

"Sehr geehrte Damen und Herren,

leider können wir grundsätzlich auf Mails nicht antworten. Unsere gesamte Zeit verwenden wir für die Befreiiung von Papptieren. 

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

OFP - Organisation für die Freilandhaltung von Papptieren
Internationale Vereinigung
FREE CARDBOARD ANMIMALS NOW!"

- natürlich ist das einer von uns: Humor ist da!

 

Montag, 6:00 Uhr: Mit Beginn des Morgens bei Radio Berg steht fest: Die Kuh ist weg! Lars Schmidt macht einen Rundgang durch die Redaktion - sie ist tatsächlich nirgends zu sehen. Ein Daten-Stick liegt auf dem Tisch. Darauf findet sich ein Video, das zeigt, wie die Kuh entführt wird (Video auf dieser Seite). Zudem erreicht uns ein Bekennerschreiben von papptierfreilandhaltung@gmail.com:


 

"An die Redaktion des Radiosenders Radio Berg:
Die Organisation für die Freilandhaltung von Papptieren (OFP) setzt sich seit ihrer Gründung im Jahre 1994 von Papptier-Pionier Papp Guardiola für den würdevollen Umgang von Papptieren auf der ganzen Welt ein. Da die Politik bis heute unseren Forderungen eines gesetzlichen Verbots von häuslicher Papptierhaltung nicht nachgekommen ist, sehen wir uns selbst gezwungen aktiv zu werden.
Papptiere brauchen Auslauf, Artgenossen und Frischluft, sie gehören in die freie Natur und nicht eingesperrt in einen Studio-Käfig. Sie, der Radiosender Radio Berg, haben gegen diesen Grundsatz verstoßen. Sie haben die Pappkuh Elsa-Kuhnigunde in nicht artgerechten Zuständen gehalten (siehe Beweisvideo am ehemaligen Haltungsplatz von Elsa-Kuhnigunde) und als Maskottchen am Nasenring durch die Radio-Manege gezogen. Das geht auf keine Kuhhaut! Deshalb sahen wir uns in der Pflicht die Kuh vom Eis bzw. aus dem Sender zu holen und in die Freiheit zu entlassen. #FREEELSA
OFP - Organisation für die Freilandhaltung von Papptieren
Internationale Vereinigung
FREE CARDBOARD ANMIMALS NOW!"



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