Daniel Schlipf über Radiopannen.
Wöchentlich schreiben Radio Berg-Mitarbeiter
über ihre persönlichen Erlebnisse in der Rubrik Team
Intim im Bergischen Handelsblatt, dem Anzeigenecho und dem
Lokalanzeiger Waldbröl. Die jeweils aktuellen Texte finden Sie
hier. Daniel schreibt heute über seine Erfahrungen mit
Versprechern und Radiopannen.
Was im Straßenverkehr so gar keinen Spaß macht, ist im
Radio meist sehr lustig: die Panne. Meine aktuellste ist in den
Radio Berg-Lokalnachrichten passiert: "Die USA schließen
ein militärisches Vorgehen gegen den Iran nicht aus, sagte
Präsident Obama vor Sportjournalisten." Ich kann nicht
100prozentig ausschließen, dass sich doch mal ein
Fußballreporter dazwischen gemogelt hat, halte es aber im
Nachhinein zumindest doch für relativ unwahrscheinlich. Auch
Moderatoren hauen manchmal gerne mal daneben. Erst vor kurzem
stellte Kollege Daniel Hambüchen klar: "Lieber einmal zu
wenig den Notruf wählen, als einmal zu viel." Viele
Einsatzkräfte im Bergischen werden sich bei dieser Moderation
ordentlich verschluckt haben. Sehr gerne erinnere ich mich auch an
die "scheiße" Spur ähm Pardon
"heiße" Spur, die Wiebke Breuckmann nach einem
Einbruch vermeldet hat. Oder den Stau in Richtung Frankwurst oder
die Unbekannten, die nach einem Banküberfall in einer
Plastiktüte flüchteten - beides vorgetragen von Kollegin
Nicola Hoinkes. Bevor ich weiter Kollegen reinreite, verrate ich
Ihnen lieber noch die eine oder andere Panne von mir. In einem
Bergisch Gladbacher Gymnasium wollte ich Interviews zum doppelten
Abiturjahrgang führen. Der Schulleiter hatte dazu
freundlicherweise ein paar Schüler in sein Zimmer gebeten.
"Und in welche Stufe gehst du", frage ich eine junge Frau
- und bekomme zur Antwort: "Ich bin die
Jahrgangsstufenleiterin." "Gut zu wissen, Schlipf,
angenehm - dann bleiben wir in dem Fall lieber doch beim Sie",
entgegne ich. Die letzte Panne, die ich preisgebe, stammt noch
einmal aus den Lokalnachrichten: "Katja meldet einen Blitzer
aus Udo." Ja, warum nicht? Alle diese Pannen und noch viele
mehr gibt es zum Hören auf radioberg.de.