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Heike Magnitz

Heike Magnitz
© Radio Berg

Was mache ich im Sender?
Ich bin Reporterin. Dass heißt, ich fahre kreuz und quer durchs Bergische und sammle Töne von allem, was mir vor das Mikrofon kommt. Im Studio verarbeite ich die Töne zu Nachrichten, Beiträgen und Reportagen.

Mein erster Berufswunsch: Tierärztin.

Mein Lieblingsort im Bergischen: Ist mein Garten. Der ist ziemlich verwildert, liegt direkt am Waldrand und ist für mich ein prima Ort zum Entspannen.

Was habe ich immer im Kühlschrank?
Kühlpäckchen für meine Tochter Paula (6 Jahre) und ihre Freundinnen. Die helfen bei Mückenstichen, Kratzern, Beulen und erhitzten Gemütern.

Wie lange dauert es, meine Wohnung aufzuräumen?
Mindestens lebenslänglich. Ich fange jeden Morgen von vorne an, aber irgendwie ist kein Ende in Sicht.

Wenn der Aufzug stecken bleibt:
Nutze ich die Zeit, um in Ruhe zu telefonieren.



redaktion@radioberg.de

Heike Magnitz schreibt heute über 111 Orte in Egen!

Wöchentlich schreiben Radio Berg-Mitarbeiter über ihre persönlichen Erlebnisse in der Rubrik Team Intim im Bergischen Handelsblatt, dem Anzeigenecho und dem Lokalanzeiger Waldbröl. Die jeweils aktuellen Texte finden Sie hier. Heute geht's bei Heike um Wipperfürth-Egen.

Ich reise gerade per Zeitmaschine durchs Bergische, denn ich bin Sonderbeauftragte für das Projekt "111 Orte im Bergischen". Sie sagen uns, wo besonders sehenswerte Orte sind, wir berichten darüber und im November erscheint das Buch zur Aktion.
Kulturhistorischer Haken: die Orte sollen von bergischer Geschichte erzählen, aber keine typischen Sehenswürdigkeiten sein. Ja, ich hatte Bedenken, dass dieses Projekt geschichtsstaubtrocken wird. Aber jetzt bin ich ständig mit der historischen Brille unterwegs, erkenne ehemalige Gasthöfe und Schulen, suche in Tälern nach ehemaligen Mühlen. Schuld ist vor allem die Dorfgemeinschaft von Egen in Wipperfürth, einem Miniort mit etwa 370 Einwohnern. Die haben gesagt, dass ihre Kirche mit Zwiebelturm absolut sehenswert ist.
Na ja, davon gibt es viele. Trotzdem mache ich mich auf nach Egen: Wiesen und Wälder, asphaltierte Feldwege zwischen kleinen Höfen. Dann, wie eine Fata Morgana, der Kirchturm! Drumherum ein paar uralte Gebäude und einige durchgefrorene Egener. Sie machen die Geschichte von Egen für mich lebendig, erklären, dass das Gasthaus vor der Kirche da war, dass die Steine für die Gebäude aus Steinbrüchen in der Umgebung sind und dass Getreidemühlen damals unverzichtbar waren. Die Egener haben mir übrigens versichert, dass sie problemlos 111 Orte alleine in Egen finden können.
Inzwischen habe ich auch an anderen Orten Geschichtsunterricht bekommen: zum Beispiel am Wasserturm in Odenthal-Neschen oder an einem ehemaligen Rittersitz in Wermelskirchen-Dhünn. Und ich freue mich auf alles, was noch kommt. Wenn Sie einen geschichtsträchtigen Ort kennen, der in das Buch "111 Orte im Bergischen" gehört, dann mailen sie uns. Infos gibt es auf www.radioberg.de. 
 

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