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Heike Magnitz

Heike Magnitz
© Radio Berg

Was mache ich im Sender?
Ich bin Reporterin. Dass heißt, ich fahre kreuz und quer durchs Bergische und sammle Töne von allem, was mir vor das Mikrofon kommt. Im Studio verarbeite ich die Töne zu Nachrichten, Beiträgen und Reportagen.

Mein erster Berufswunsch: Tierärztin.

Mein Lieblingsort im Bergischen: Ist mein Garten. Der ist ziemlich verwildert, liegt direkt am Waldrand und ist für mich ein prima Ort zum Entspannen.

Was habe ich immer im Kühlschrank?
Kühlpäckchen für meine Tochter Paula (6 Jahre) und ihre Freundinnen. Die helfen bei Mückenstichen, Kratzern, Beulen und erhitzten Gemütern.

Wie lange dauert es, meine Wohnung aufzuräumen?
Mindestens lebenslänglich. Ich fange jeden Morgen von vorne an, aber irgendwie ist kein Ende in Sicht.

Wenn der Aufzug stecken bleibt:
Nutze ich die Zeit, um in Ruhe zu telefonieren.



redaktion@radioberg.de

Heike Magnitz sinniert heute über das Wetter!

Wöchentlich schreiben Radio Berg-Mitarbeiter über ihre persönlichen Erlebnisse in der Rubrik Team Intim im Bergischen Handelsblatt, dem Anzeigenecho und dem Lokalanzeiger Waldbröl. Die jeweils aktuellen Texte finden Sie hier. Heute geht's bei Heike um's Wetter.

Es war einer von diesen unverschämt sonnigen und warmen Spätherbsttagen. Ohne Jacke sprintete ich noch schnell in den Supermarkt und kam beim Abklappern der Einkaufsliste ins Schwitzen. Kurze Atempause in der Warteschlange an der Kasse. Und dann diese Durchsage: "Haben Sie sich schon auf die kommende Kältewelle vorbereitet? Heute auf warme Socken, Oberbekleidung und Winterzubehör für's Auto 20 Prozent!"
Kalt erwischt schaute ich mich um und sah verstört lächelnde Menschen in T- Shirts. Nein, auf die kommende Kältewelle war außer mir auch sonst niemand vorbereitet und niemand stürmte zu den Auslagen, um schnell noch warme Socken, Eiskratzer oder Schneeschieber zu ergattern. Doch ein paar Tage später habe ich genau diese warmen Socken schmerzlich vermisst: Ein Pressetermin in Reichshof-Eckenhagen: Bei strahlendem Sonnenschein wurde dort bei einem Außentermin das neue Wintersportkonzept präsentiert. Und ich fror mir in meinen leichten Stiefelchen mit der dünnen Sohle fast die Füße ab. Seitdem bin ich vorbereitet: in meinem Auto liegen jetzt für alle Fälle die dicken Winterschuhe bereit. Und einen neuen Eiskratzer habe ich auch schon gekauft, so einen mit integriertem Schneebesen und extra langem Griff gegen kalte Hände. Nur den neuen Schneeschieber, der schon seit letztem Winter auf der Einkaufsliste steht, den habe ich immer noch nicht. Warum auch, die stehen ja massenhaft in den Geschäften. Aber wie es mit dem Schneeschieberangebot nach dem ersten Schneefall aussieht, das ist natürlich fraglich. Vielleicht hätte ich doch an jenem sommerlich warmen Spätherbsttag das Sonderangebot nutzen sollen.

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