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Wiebke Breuckmann

Wiebke Breuckmann
© Radio Berg

Was mache ich im Sender? Eigentlich alles was anfällt: Nachrichten, Reporter, Moderation

Das erste, woran ich mich im Leben erinnern kann? Eine brennende Mülltonne im Vorgarten meiner Großeltern. Eigentlich war es mehr eine qualmende Mülltonne. Irgendjemand hatte da Asche rein getan, die noch nicht ganz kalt war. (Meine Großeltern heizten noch mit Kohlen.) Das Ganze war ziemlich schnell gelöscht, aber ich fand es unglaublich aufregend.

Meine größte Radiopanne? Ja unvergessen: die "Scheiße Spur" statt "heiße Spur", die die Polizei nicht hat.

Mein schönster Radiomoment?! Eigentlich immer dann, wenn es live ist und damit gerne auch mal ein bisschen stressig wird - egal ob Karneval oder Kommunalwahl.

Wie oft lasse ich das Telefon klingeln bist ich ran gehe? Zuhause: so lange, wie ich brauche, um es zu finden. In der Redaktion ist das Telefon nicht schnurlos. Da geht es schneller.

Was habe ich immer im Kühlschrank? Milch für den Kaffee.

Wie lange dauert es, meine Wohnung aufzuräumen? Stunden! Weil ich damit immer so lange warte, bis es sich auch wirklich lohnt.

w.breuckmann@radioberg.de

Wiebke Breuckmann über die Vorteile einer Fahrgemeinschaft.

Wöchentlich schreiben Radio Berg-Mitarbeiter über ihre persönlichen Erlebnisse in der Rubrik Team Intim im Bergischen Handelsblatt, dem Anzeigenecho und dem Lokalanzeiger Waldbröl.  Die jeweils aktuellen Texte finden Sie hier. Diesmal schreibt Wiebke über die Vorteile einer Fahrgemeinschaft. 

1,68, 1,72, 1,65, 1,69, 1,71? - Wahrscheinlich haben Sie schon erraten, dass das Spritpreise sind. Ich hätte nie gedacht, dass der Tag kommen würde, an dem ich mich über 1,59 Euro sogar freue, mich dafür in die Schlange an der Tankstelle stelle und zehn Minuten warte. Die Spritpreise haben mich und meine Kollegin Kerstin Harmsen jetzt jedenfalls dazu bewogen, eine Fahrgemeinschaft zu gründen. Leider funktioniert das nicht jeden Tag, weil wir oft unterschiedliche Dienstzeiten haben. Aber wann immer es geht, fahren wir mit einem Auto in die Redaktion. Wobei ich als Beifahrer bei Kerstin in ihrem neuen Auto das rauschende Radio auf Radio Berg programmiert habe. Das hatte sie noch nicht geschafft. Und sie nutzt die Zeit als Beifahrerin in meinem Auto, um die Zeitungen der letzten Tage zu archivieren. Ich nehme nämlich morgens auf dem Weg zur Arbeit die Zeitung aus dem Briefkasten mit ins Auto. In der Redaktion angekommen, stelle ich meist noch auf dem Parkplatz fest, dass ich sowieso nicht dazu kommen werde, sie zu lesen, weil in der Redaktion noch acht andere Tageszeitungen auf mich warten. So bleibt meine im Fußraum liegen. Wenn ich dann wieder zu Hause bin, habe ich schon vergessen, dass ich überhaupt eine Zeitung mitgenommen hatte... Damit Kerstin genug Platz hat, entsorge ich sie inzwischen relativ regelmäßig. So ist mein Auto ein bisschen aufgeräumter, nur weil ich weiß, dass manchmal jemand mitfährt, obwohl Kerstin nie etwas zu meinem Chaos sagen würde. Außerdem ist Zusammenfahren auch noch gut für die Umwelt, weil man weniger Sprit verbraucht und weniger Abgase in die Umwelt pustet. Wir sind noch in Verhandlungen, was wir mit dem ersparten Geld machen: Zur Auswahl stehen bis jetzt entweder Eis- oder Pizzaessen oder ein Kinobesuch. Wir nehmen noch Vorschläge an.

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