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Wiebke Breuckmann

Wiebke Breuckmann
© Radio Berg

Was mache ich im Sender? Eigentlich alles was anfällt: Nachrichten, Reporter, Moderation

Das erste, woran ich mich im Leben erinnern kann? Eine brennende Mülltonne im Vorgarten meiner Großeltern. Eigentlich war es mehr eine qualmende Mülltonne. Irgendjemand hatte da Asche rein getan, die noch nicht ganz kalt war. (Meine Großeltern heizten noch mit Kohlen.) Das Ganze war ziemlich schnell gelöscht, aber ich fand es unglaublich aufregend.

Meine größte Radiopanne? Ja unvergessen: die "Scheiße Spur" statt "heiße Spur", die die Polizei nicht hat.

Mein schönster Radiomoment?! Eigentlich immer dann, wenn es live ist und damit gerne auch mal ein bisschen stressig wird - egal ob Karneval oder Kommunalwahl.

Wie oft lasse ich das Telefon klingeln bist ich ran gehe? Zuhause: so lange, wie ich brauche, um es zu finden. In der Redaktion ist das Telefon nicht schnurlos. Da geht es schneller.

Was habe ich immer im Kühlschrank? Milch für den Kaffee.

Wie lange dauert es, meine Wohnung aufzuräumen? Stunden! Weil ich damit immer so lange warte, bis es sich auch wirklich lohnt.

w.breuckmann@radioberg.de

Wiebke Breuckmann zum Thema Vornamen.

Wöchentlich schreiben Radio Berg-Mitarbeiter über ihre persönlichen Erlebnisse in der Rubrik Team Intim im Bergischen Handelsblatt, dem Anzeigenecho und dem Lokalanzeiger Waldbröl.  Die jeweils aktuellen Texte finden Sie hier. Diesmal schreibt Wiebke über Vornamen.

Namen wecken ja ganz unterschiedliche Assoziationen - oder eben nicht. Ich heiße Wiebke Breuckmann. Das ist kein Doppelname. Wenn ich mich am Telefon so melde, nennen mich meine Gesprächspartner gerne mal "Frau Wiebke-Breuckmann". Macht nichts. Als ich in Bayern studiert habe sind bei meinem Vornamen immer stürmische Erinnerungen wach geworden. 1990 gab es nämlich einen gleichnamigen Orkan. Deswegen hatten in Süddeutschland viele Dank "Wiebke" sozusagen "sturmfrei", weil die Schule ausgefallen war. Wenn ich jetzt privat jemanden kennen lerne und mich vorstelle mit "Wiebke Breuckmann", dann kommt oft die Frage "und der Vorname?" oder "ist Wiebke eine Abkürzung?". Ist es nicht, es ist ein friesischer Vorname - auch wenn ich keine friesischen Wurzeln habe. Und nach dem Sprechen kommt dann das Schreiben: Ich habe mich längst an verschiedene Schreibweisen gewöhnt. Am beliebtesten ist dabei "Wibke" - also ohne "e". Eher selten die Variante, die der Bademeister für mein Seepferdchenabzeichen gewählt hat. Das war "Wipke". Damals in der ersten Klasse war ich noch ernsthaft beleidigt, habe mich aber nicht getraut, das Missverständnis aufzuklären. Seitdem bin ich da relativ schmerzfrei. Trotzdem gibt es immer noch Überraschungen: Ich habe zum Beispiel echt nicht schlecht geguckt, als ich neulich in einer Kneipe im Bergischen meinen Deckel entgegen genommen habe. Da hatte die - übrigens sehr freundliche Bedienung - ohne mit der Wimper zu zucken "Vipce" drauf geschrieben. Zwei von sechs Richtigen würde ich sagen. Und ich bedaure bis heute, dass ich diesen Deckel nicht als Andenken behalten durfte. Das sind die Momente, in denen ich einige Kollegen beneide. Ich meine, Daniel falsch zu schreiben, das wäre wirklich mal eine Leistung.

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