Team

Biggi Pollmeier

© Radio Berg

Was mache ich im Sender? Redaktions- und Vorstandsassistentin

Mein erster Berufswunsch? Ich hatte gleich mehrere - gleichzeitig und/oder nacheinander, weiß ich nicht mehr so genau - Archäologin, Geheimagentin oder Privatdetektivin

Mein Lieblingsfach in der Schule? Erdkunde - und das obwohl meine Lehrerin ein Drachen war - vielleicht kam sie vom Drachenfels??

Mein Lieblingsort im Bergischen? Neben Refrath, weil es sich da so toll wohnen lässt, gefällt mir
Hückeswagen besonders gut - schöne Altstadt, schönes Schloss, tolle Talsperren!

Das Hintergrundbild auf meinem Computer? Mein Lieblingsplatz = Slea Head auf der Dingle-Halbinsel in Irland - mit Blick auf die Blasket-Inseln

Was habe ich immer im Kühlschrank? Joghurt und Schokolade (!)

Was ich mit 1 Mio Euro machen würde? Einen Teil verschenken, einen Teil spenden, ein Haus auf Dingle in Irland kaufen, und am liebsten reisen, reisen, reisen.

Wie oft lasse ich das Telefon klingeln bis ich ran gehe? Wenn es in Reichweite ist, höchstens zwei- bis dreimal

Wenn der Aufzug stecken bleibt: Sind klaustrophobische Leute wie ich da besser nicht drin.

Was tue ich, wenn ich diesen Fragebogen zu Ende ausgefüllt habe? Das Dokument speichern und schließen!

b.pollmeier@radioberg.de

Biggi Pollmeier zum Thema "Fahrkünste".

Wöchentlich schreiben Radio Berg-Mitarbeiter über ihre persönlichen Erlebnisse in der Rubrik Team Intim im Bergischen Handelsblatt, dem Anzeigenecho und dem Lokalanzeiger Waldbröl. Die jeweils aktuellen Texte finden Sie hier. Heute geht's bei Biggi um das Thema "Fahrkünste".

Die guten alten 80er-Jahre sind in aller Munde! Retro nennt man das neudeutsch. Ein Utensil, das für mich unbedingt zu diesem Jahrzehnt gehört sind Rollschuhe!! Möglichst in Neonfarben und mit dicken Stoppern. Als Teenager und als Twen habe ich das Rollschuh fahren ganz gut beherrscht und mir geschworen: irgendwann probiere ich das noch mal aus. Aber in Ermangelung von Rollschuhen - heute gibt es ja nur noch Inliner - konnte ich meinen Plan nicht umsetzen. Rollschuhe einfach so im Geschäft zu kaufen - ein Ding der Unmöglichkeit - in den meisten Geschäften wurde ich ratlos und mit großen Augen angeschaut. Auch die Suche auf Flohmärkten war erfolglos, die meisten Funde dort waren in einem jämmerlichen und kläglichen Zustand, den ich meinen Füßen natürlich nicht zumuten wollte. Nein, neuwertig und möglichst ungetragen sollten die Rollschuhe schon sein.
Eine Freundin machte dann "Nägel mit Köpfen" - sie ersteigerte mir ein niegelnagelneues Paar im Internet und schenkte mir dieses zum Geburtstag. Nun war ich also in der Pflicht und kam nicht mehr raus aus der Nummer. Heimlich hab ich mir dann die Rollschuhe angezogen und vorsichtige Schrittchen nach vorne gewagt. Der passende Ort und die perfekte Zeit zum Üben war der Schulhof einer Grundschule in den Ferien. Aus kleinen Schrittchen sind zaghafte Fahrbewegungen geworden, zunächst immer von Stange zu Stange und dann traute ich mich auch allmählich auf die Straße. So perfekt wie früher sind meine Fahrkünste leider noch längst nicht, aber ich arbeite daran. Also, wenn Sie mal jemanden kräftig mit den Armen rudernd auf Rollschuhen durch Refrath eiern sehen, dann bin ich das!

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