Donnerstag, 18.01.2018
12:54 Uhr


Team

Brigitte Mackscheidt

Brigitte Mackscheidt betreut die Morningshow bei Radio Berg. Gelegentlich springt sie auch mal für Basti und Michi in der Moderation ein. Sie ist total bescheiden und immer und überall online.


http://www.radioberg.de/berg/rb/250202/programm/team

Wie nennt man mich: Bri

Was mache ich im Sender? Interessante Idee, das einmal zu hinterfragen... ;-)

Wenn ich mich in drei Worten beschreiben soll? Gutaussehend, intelligent, bescheiden ;-)

Was ist, wenn mein Internet für 4 Wochen ausfällt? Ich habe Wlan, UMTS-Sticks und das Handy als Hotspot, um das zu vermeiden - ansonsten: Baldrian, ganz viel Baldrian.

Was habe ich immer im Kühlschrank? Gemüse, und Eiswürfel für die Cocktails

Wenn der Aufzug stecken bleibt? Mit dem Handy ins Internet, und bei Twitter Hilferufe hinterlassen.

Was ist mir lieber: Einfach oder kompliziert? Komplizierte Frage. Mag ich. :-)

Was tue ich, wenn ich diesen Fragebogen zu Ende ausgefüllt habe? Weitermachen!

 

b.mackscheidt@radioberg.de


Brigitte Mackscheidt zum Thema Adrenalin

Brigitte Mackscheidt moderiert "Radio Berg am Nachmittag" - oder ist früh morgens Lokalnachrichtenredakteurin. Lesen Sie heute über Brigittes unfreiwillige Adrenalinzufuhr


Wöchentlich schreiben Radio Berg-Mitarbeiter über ihre persönlichen Erlebnisse in der Rubrik Team Intim im Bergischen Handelsblatt, dem Anzeigenecho und dem Lokalanzeiger Waldbröl. Die jeweils aktuellen Texte finden Sie hier. Brigitte zum Thema Flugreise und Adrenalin

Im September wollte ich nach Sardinien fliegen. Es sollte Urlaub sein, war dann aber eher eine mehrwöchige Adrenalinzufuhr. Zunächst mal hatten wir unseren Flug bei Air Berlin gebucht. Lachen Sie nicht! Das konnte man zu Jahresanfang noch nicht wissen...
Wochenlang verfolgten wir jede Schlagzeile um die Insolvenz: Kredit, Einspruch, keine Auszahlung, ja, nein, doch... Sie fliegen weiter, aber wie lange? Als unser Flug schließlich in zwei Tagen stattfinden sollte, und wir uns leidlich in Sicherheit fühlten, kam der Pilotenstreik bei Air Berlin, der erst exakt vor unserem Abflugtag beendet wurde.
Dann der zweite Adrenalinschub: Abflug von Düsseldorf aus. Der Flughafen Düsseldorf und der Personalmangel an den Sicherheitskontrollen... Weil ich seit Wochen "Air Berlin" gegoogelt hatte, wusste ich da bestens Bescheid und hatte auch mitbekommen, dass man aktuell besser VIER Stunden vor Abflug erscheint, weil man sonst den Flieger verpasst.
Und tatsächlich: Wir standen mehr als zwei Stunden vor der Sicherheitskontrolle an! Zusammen mit Hunderten maximal aggressiver Menschen. Da erlebt man die ganze Palette menschlicher Abgründe. Ein Mann z.B. hat uns tatsächlich ein Bein gestellt! Er war der Ansicht, dass wir uns falsch angestellt hatten. An der Stelle wäre beinahe der Urlaub zuende gewesen, wäre der Sturz dann nicht noch an einem anderen Wartenden gestoppt worden. Einige Meter vor uns hörte ich eine Frau eine andere anschreien: "Wenn Sie jetzt hier weitergehen, dann hau ich Ihnen in die Fresse!" Wir konnten erleben, wie ein Ordner in dieser Grenzsituation Allmachtsphantasien entwickelte: Er verdonnerte Wartende, die seiner Ansicht nach falsch anstanden, lautstark zu einer Strafrunde Anstehen! Wir haben uns ängstlich weggeduckt vor dem cholerischen Aufseher, vor Sorge, ebenso wie viele andere auch unseren Flug zu verpassen.
Schließlich sind wir nach 12 Stunden Reisetag doch noch nach Sardinien gekommen. Schön da! Aber nächstes Jahr reisen wir per Auto. Definitiv.