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Kerstin Harmsen

Kerstin Harmsen
© Radio Berg

Was mache ich im Sender? Redaktions- und Vorstandsassistentin

Mein erster Berufswunsch   Pferdehofbesitzerin

Das erste, woran ich mich im Leben erinnern kann? Mit drei Jahren vor dem Nikolaus zu stehen und sich hässlich klein und doof vorzukommen

Mein Lieblingsfach in der Schule? Schönschreiben - da mussten wir damals in der Grundschule immer Kniebeugen machen und Laurentia singen. Zur Entspannung.

Mein Lieblingsort im Bergischen? Der einsame Waldweg über dem Eifgental

Wen würde ich gerne mal interviewen? Natürlich Clint Eastwood

Wenn ich drei Wünsche frei hätte? Könnte ich mich nicht entscheiden

Was habe ich immer im Kühlschrank? Möhren und Senf

Wie lange dauert es, meine Wohnung aufzuräumen? Weiß ich nicht, weil ich's noch nie geschafft habe.

Was ist mir lieber: Einfach oder kompliziert? Ich liebe es, um die Ecke zu denken. Kompliziert zu denken, vereinfacht manches, ist aber auf jeden Fall spannender...

Was tue ich, wenn ich diesen Fragebogen zu Ende ausgefüllt habe? Erleichtert aufatmen, in eine Möhre beissen und anfangen, aufzuräumen.

k.harmsenhenn@radioberg.de

Kerstin Harmsen über die Aktion Lichtblicke.

Wöchentlich schreiben Radio Berg-Mitarbeiter über ihre persönlichen Erlebnisse in der Rubrik Team Intim im Bergischen Handelsblatt, dem Anzeigenecho und dem Lokalanzeiger Waldbröl. Die jeweils aktuellen Texte finden Sie hier. Kerstin schreibt heute über die F-Zeit...

Schon wieder sind wir mitten in der F-Zeit: F für Frühlingsmüdigkeit, aber auch für Fitness, und vor allem für: Fasten!
Wenn ich so ganz genau darüber nachdenke, leben wir hier bei Radio Berg ja schon ein bisschen wie die sprichwörtliche Made - und zwar wie die im Speck. Zwar bilde ich zusammen mit mittlerweile fünf Kollegen jeden Mittag die berühmt-berüchtigte Salat-Connection, die ihre paar Minuten Mittagspause mit hektischem Schnibbeln von Rohkost verbringt und dann in Windeseile einen riesigen gesunden Berg Salat verschlingt. Gesund? Doch, doch. Gesund sollte er sein. Aber im Laufe der Zeit gibt es da immer mehr "bereichernde" Variationen, die sich in die "Rohfassung" eingeschlichen haben. Vom vollfetten Schafskäse bis zu vor Öl triefenden Oliven und eingelegten Gemüsestücken, von tanzenden Partykrabben bis fetten Käsestäbchen und Raviolivariationen ist alles gerne gesehen. Und wer wundert sich da noch über Frühjahrsmüdigkeit?
Da ist es doch beruhigend, dass es jedes Jahr von Aschermittwoch bis Ostern wieder heißt: Fastenzeit ist angesagt. Gesund sollte er sein, der Salat und vor allem: fettarm! Alle liebgewordenen Zutaten werden für eine Zeitlang verbannt. Es gibt sogar - man höre und staune - Grundsatzdiskussionen über die zulässige Höchstmenge von Milchkaffee am Tag! Und das Wurfgut von Karneval träumt weiter unangetastet vor sich hin auf dem Tisch der Redaktionsküche. Auf dass wir uns am Ostersonntag wieder fühlen wie die Made auf dem Salatblatt und nicht wie die im Speck! Aber ich weiß jetzt schon: Dann sind sie dran, die Karnevalssüßigkeiten?

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