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Auch Twitter verspricht mehr Transparenz

Twitter kündigt an, Wahlwerbung klarer zu kennzeichnen

Nach den mutmaßlichen Einmischungsversuchen aus Russland im vergangenen US-Wahlkampf stand vor allem Facebook im Zentrum der Kritik. Aber auch Twitter wird immer wieder genannt, wenn es um Manipulationsvorwürfe in sozialen Netzwerken geht. Nun reagiert der Kurznachrichtendienst mit einer eigenen Transparenzkampagne. Wie General Manager Bruce Falck im firmeneigenen Blog schreibt, werde Wahlwerbung künftig eindeutig gekennzeichnet. In einem "Transparenz-Center" solle klar nachvollziehbar sein, wer für die Anzeigen bezahlt hat. Außerdem könne man dort etwa erfahren, wie lange eine Kampagne läuft oder ob diese für den Nutzer individuell zugeschnitten wurde. Die Änderungen werden zunächst in den USA starten, später auch weltweit.

Wie auch Facebook will Twitter mit seinem Vorstoß möglichen gesetzlichen Regelungen vorbeugen. Diese werden in der US-Politik derzeit immer häufiger diskutiert. Erst kürzlich musste der Kurznachrichtendienst einräumen, dass es etwa 200, mutmaßlich aus dem russischen Raum bediente Profile entdeckt hat.

Jan Treber

Quelle: "teleschau - der mediendienst"

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