Team

Nicola Hoinkes

© Radio Berg

Was mache ich im Sender? Reporter, Lokalnachrichten

Mein erster Berufswunsch? Rasende Reporterin à la Karla Kolumna

Mein Lieblingsfach in der Schule? Deutsch

Mein Lieblingsort im Bergischen? Meine Terrasse mit Waldblick

Wen würde ich gerne mal interviewen? Will Smith, Barack Obama

Meine größte Radiopanne? In den News habe ich Atombombe statt Autobombe gesagt / aus A3 Richtung Frankfurt wurde Frankwurst ;)

Wenn ich mich in drei Worten beschreiben soll? quatschen, shoppen, Serien gucken.....typisch Frau eben

Was habe ich immer im Kühlschrank? SCHOKOLADE

Das Hintergrundbild auf meinem Computer? wechselt ständig, Urlaubsfotos, Fotos von meinen Lieblingskatzen

redaktion@radioberg.de

Nicola Hoinkes - schreibt heute über ihre Kommaschwäche

Wöchentlich schreiben Radio Berg-Mitarbeiter über ihre persönlichen Erlebnisse in der Rubrik Team Intim im Bergischen Handelsblatt, dem Anzeigenecho und dem Lokalanzeiger Waldbröl. Die jeweils aktuellen Texte finden Sie hier. Heute schreibt Nicola über ihre Kommaschwäche.

Natürlich gibt es tausend gute Gründe, warum ich zum Radio gegangen bin. Ein nicht ganz so guter Grund ist, dass ich geglaubt habe, mit Mathe nichts mehr zu tun zu haben. Ein Irrtum, wie ich recht schnell gemerkt habe. In den Nachrichten trudeln in regelmäßigen Abständen Zahlenreihen zu diversen Themen vom Landesamt für Statistik ein. Wenn ich Ihnen dann erzählen möchte, wie viel mehr Kinder in diesem Jahr im Rheinisch-Bergischen geboren wurden als im letzten Jahr, muss ich erst mal rechnen. Dreisatz und Prozentrechnung sind dabei das A und O. Dreisatz war damals in der Schule überhaupt nicht meins, inzwischen geht's - zwangsweise. Bei Prozentrechnung stehe ich wenigstens gut da. Da habe ich als passionierte Schnäppchenjägerin in der Freizeit eine gewisse Übung. Schließlich muss ich doch wissen, wie viel ich bei Jeans oder Handtasche sparen kann, wenn es 25 Prozent Rabatt gibt. Alles in allem können mich die Zahlen inzwischen nicht mehr schrecken.
Doch es gibt weitere Probleme: Meine Kommaschwäche. Beim Radio geht es ja ums gesprochene Wort. Da kann ich die Kommas setzen oder auch nicht, merkt ja keiner, dachte ich. Irrtum! Radio Berg hat eine tolle Homepage, auf der wir Nachrichtenmacher die wichtigsten Themen online stellen. Und da kommt meine Schwäche leider gnadenlos zum Vorschein. Ich mache das mit den Kommas eher nach Gefühl als nach Regeln. Meine Methode ist, lieber eins zu viel weglassen als eins falsch zu setzen. Damit komme ich bei den lieben Kollegen aber nicht durch. Da muss ich schon mal was korrigieren. Und wenn Sie sich jetzt wundern, warum in diesem Text kommatechnisch alles seine Richtigkeit hat: Der Chef hat natürlich drüber gelesen.

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