1. FC Köln: Haftstrafe nach Böllerwurf

Der Mann, der beim Derby des 1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach einen illegalen Böller in eine Menschenmenge geworfen hat, soll ins Gefängnis- und das für 3 Jahre und 3 Monate. Das Kölner Landgericht hat das Urteil am Donnerstagmittag gefällt.

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 NRW-Innenminister Reul freute sich darüber, dass das Gericht so konsequent war. Das sei ein wichtiges Signal in die Szene. Der jetzt Verurteilte 35-Jährige hatte im Derby gegen Mönchengladbach von der Südtribüne einen so genannten "Pollenböller" auf Pressefotografen und Ordner geworfen. Dabei waren mehr als 20 Menschen verletzt worden. Noch ist das Urteil nicht rechtskräftig.

Zwei Opfern, die in dem Prozess als Nebenkläger aufgetreten waren, sprach das Gericht Schmerzensgeld in Höhe von vier bis 5000 Euro zu. Die beiden Männer hatten bleibende Schäden wie teilweisen Hörverlust sowie chronischen Tinnitus und Kopfschmerz erlitten.

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