1300 Wildschweine in Oberberg geschossen

Die Tage werden immer kürzer und dann heißt es auf den bergischen Straßen wieder: Besonders vorsichtig fahren wegen Wildschwein, Reh und Co, die in Dämmerung und Dunkelheit die Straßen überqueren. Köln zum Beispiel meldet außergewöhnlich viele Wildschweine in diesem Jahr.

Grund für die Lage in Köln ist, dass durch Corona gemeinsame Drückjagden nicht möglich waren und so nur wenige Tiere geschossen werden konnten. In Köln müssen jetzt viele Wildschweine geschossen werden und das soll mit großen Drückjagden passieren. Im Bergischen sieht das etwas anders aus. In Oberberg zum Beispiel gibt es gar nicht so viele große Forstbezirke, in denen sich Drückjagden lohnen. Hier sitzt eher der einzelne Jagdpächter auf seinem Hochsitz und schießt die Wildschweine. Im letzten Jagdjahr sind in Oberberg nur rund 1300 Wildschweine geschossen worden, weil es nur wenige Wildschweine gab. Ob es in der aktuellen Saison wieder mehr Wildschweine in Oberberg gibt, darüber sind sich die Experten nicht einig. Wildschweine zeigen sich auch im Bergischen häufiger in der Nähe von Häusern - nicht weil sie so viele sind, sondern weil sie gelernt haben, wo es gutes Futter gibt. 

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