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15 Beschuldigte nach Lärmschutzwand-Unfall
© Straßen.NRW
Mit solch einer improvisierten, geschweißten Winkel-Konstruktion wurden sieben der Lärmschutzplatten montiert. Fotos: Straßen.NRW
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15 Beschuldigte nach Lärmschutzwand-Unfall

Im Fall des tödlichen Unfalls mit einer Lärmschutzwand auf der A3 bei Köln-Dellbrück im November 2020 wird nicht länger gegen Unbekannt ermittelt. Stattdessen gibt es jetzt insgesamt 15 Beschuldigte. Das haben Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitagnachmittag mitgeteilt. Es bestehe der Verdacht der fahrlässigen Tötung.

Veröffentlicht: Freitag, 11.02.2022 14:06

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Es handelt sich um sieben Mitarbeiter des Landesbetriebs Straßen, zwei Prüf-Ingenieure sowie sechs Miterbeiter von Baufirmen. Bereits am Donnerstag hat es in diesem Zusammenhang Durchsuchungen gegeben, um wichtige Unterlagen und vor allem Emailverkehr sicherzustellen. Die Auswertung läuft.

Durchsucht wurden die Geschäftsräume zweier Baufirmen in Ibbenbühren und Müster sowie des Landesbetriebs Straßen NRW in Gelsenkirchen. Nach bisherigem Ermittlungsstand bestehe der Verdacht, dass die Wand nicht wie vorgeschrieben befestigt wurde.

Bei dem Unfall hatte sich eine rund sechs Tonnen schwere Schutzwand gelöst und war auf ein Auto gestürzt, die Fahrerin starb. 

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