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2 Fragen an Alex Pesch
Radio Berg
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2 Fragen an Alex Pesch

Alex verrät, wieviel Arbeit wirklich hinter einem Radiobeitrag steckt.

Veröffentlicht: Montag, 13.04.2026 07:21

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Was ist die nächste große Radioaktion bei euch?

Der 17. Mai ist bei uns schon dick im Kalender markiert. Rund um Köln steht an und das ist im Bergischen kein normales Event, das ist Ausnahmezustand. Der Sonntag gehört den Radfahrern und uns im Radio. Wir senden den ganzen Tag live, sind an der Strecke unterwegs, berichten von den Eventpoints und haben die Fahrer immer im Blick. Vielleicht setzen wir sogar jemanden aus dem Radio Berg Team direkt aufs Rad, wenn er sich traut.

Die Highlights sind klar: Kürten-Spitze, weil die Fahrer mehrfach vorbeikommen und man sie gefühlt besser kennt als manche Nachbarn. Bensberg mit dem Kopfsteinpflaster hoch zum Schloss, da leiden alle und wir fiebern mit. Und natürlich Agathaberg mit der Bergwertung, da wird es richtig ernst. Was aber jedes Jahr wieder am meisten beeindruckt, sind die Menschen hier im Bergischen. Wie die anfeuern, schreien, klatschen, das ist Gänsehaut. Und wir sind mittendrin.

Was ist der größte Unterschied zwischen dem, was Hörer glauben, wie Radio entsteht und dem, wie es wirklich ist?

Viele denken, so ein Beitrag ist schnell gemacht. Anderthalb Minuten im Radio, das ist doch eine Sache von einer Stunde. Schön wär’s. In Wahrheit stecken da manchmal Tage Arbeit drin. Recherche, O-Töne, Schnitt, nochmal umstellen, nochmal kürzen, nochmal neu sprechen. Und am Ende läuft das Ding 90 Sekunden.

Und genau deshalb hört ihr manche Beiträge auch öfter am Tag. Nicht, weil uns nichts Neues einfällt, sondern weil wir so viel Herzblut reingesteckt haben, dass wir finden, der darf ruhig noch eine zweite Runde drehen. Ist ein bisschen wie beim Lieblingssong. Der läuft ja auch nicht nur einmal.

 

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