
Was machst du wenn das Mikro aus ist?
Man wird es nicht glauben: Schweigen. Also nicht die ganze Zeit, aber ich suche mir bewusst Aktivitäten aus, bei denen ich komplett entspannen kann und sowohl Kopf als auch Mundwerk komplett abstellen kann. Das passiert beim Rasenmähen, beim Kochen und klar: beim Essen. Wer mich also sprachlos erleben will, der sollte mich zum Essen einladen.
Was war dein letzter Radio-Berg-Magic-Moment?
Das ist leicht. Viele Hörer wissen es: Ich singe ja seit einem halben Jahr im noch neuen Marialindener Männerchor Laut aber Schief. Am 29. Mai durften wir hier in der Morning-Show beim lieben Kollegen Volker Sailer die Weltpremiere von „Noh Kölle Jonn“ feiern. Das ist unsere erste Eigenkomposition und das habe ich richtig genossen. Das war Gänsehaut pur: Unser Song im Radio. Selbst wenn ich das Medium Radio jetzt schon einige Jahre kenne, kann es durch solche Besonderheiten immer mal wieder zu ganz außergewöhnlich besonderen Momenten kommen. Das ist überhaupt der Moment nochmal zu unterstreichen, wie sehr ich als Belgier in meinem mittlerweile ersten Jahr das Bergische nicht nur schätzen, sondern lieben gelernt habe: Ich verbringe mittlerweile freiwillig beruflich und privat so viel Zeit hier - das macht einfach richtig Spaß und ich genieße jeden einzelnen Moment.