
Worauf bist du stolz?
Ich hab`s getan! Ich war Eisbaden! Letzte Woche bei 0 Grad mit Eisplatten in der Bever in Hückeswagen. Es war mein „erstes Mal“ - und sicher nicht das letzte Mal. Vor dem „Anbaden“ gab es eine ganze Menge Vorbereitungen. Erst einmal musste mit meiner Nachbarin eine Mitstreiterin gefunden werden, denn Eisbaden darf man nie alleine. Drei Wochen lang haben wir dann jeden Morgen eiskalt geduscht und versucht, unsere Atmung dabei gleichmäßig zu kontrollieren. Ziemlich aufgeregt sind wir dann rein in die Bever, mit Mütze auf dem Kopf – denn er kühlt am schnellsten aus, einem normalen Badeanzug und Badeschuhen. Es stimmt, was die Profis sagen: Eine kalte Dusche fühlt sich viel unangenehmer an. Es war „wärmer“ und viel entspannter als gedacht. Danach rein in den Bademantel, Winterjacke drüber und ab nach Hause. Glücksmomente pur – und das kostenlos und quasi vor der Haustür.
Was ist dein aktueller Lieblingsspruch?
„Heute oder morgen, doofer Tag kann möglich sein“. Den hatte meine Freundin mit Kinderschrift im selbstgemachten Adventskalender ihres neunjährigen Patenkindes stehen. Und den habe ich mir in letzter Zeit öfter gesagt. Denn manchmal läuft es ja richtig rund – und manchmal eben sehr bescheiden. Letzteres war bei mir vor Weihnachten gleich mehrfach der Fall. Die Serie der doofen Tage begann mit einer kaputten Waschmaschine, dann folgte ein platter Autoreifen – und es endete damit, dass ich dreimal mehr oder weniger zufällig dabei war, als ein Rettungswagen gerufen werden musste. Egal, ob alte oder junge Patienten: Ich habe drei sehr tolle oberbergische Rettungswagenbesatzungen kennengelernt, die mit großem Wissen, großer Ruhe und viel Herz einen großartigen Job gemacht haben. Vielen Dank dafür, aber ich will euch jetzt trotzdem erst mal länger nicht wiedersehen.