
2200 wohnungslose Menschen im Bergischen
Wohnungslosigkeit - auch im Bergischen ist das Thema bittere Realität: Im Oberbergischen und Rheinisch-Bergischen Kreis zusammen leben rund 2.200 Menschen nicht in ihrer eigenen Wohnung sondern in ihnen zugewiesenen Unterkünften. Darunter sind auch rund 450 Kinder unter 14 Jahren.
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Im Oberbergischen Kreis waren zum Stichtag Ende Januar mehr als 1.400 wohnungslose Menschen untergebracht, im Rheinisch-Bergischen Kreis 820. Nicht erfasst von der Statistik sind Menschen, die auf der Straße leben oder verdeckt bei Bekannten untergekommen sind.
Die Gründe für Wohnungslosigkeit sind vielfältig, haben die Wohnhilfen Oberberg festgestellt: Mangel an bezahlbarem Wohnraum, Bürgergeld-Sanktionen sowie die zunehmende Digitalisierung von Antragsverfahren, die viele Betroffene überfordern.
Unter dem Motto „Würde kennt keine Adresse" verteilen die Wohnhilfen Oberberg am Freitag Lebensmitteltüten an betroffene Menschen - verbunden mit einer Botschaft für mehr Solidarität und gesellschaftlichen Zusammenhalt.