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330 Fälle akuter Kindeswohlgefährdung in Rhein- und Oberberg
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330 Fälle akuter Kindeswohlgefährdung in Rhein- und Oberberg

Immer wieder müssen sich auch unsere bergischen Jugendämter mit der Frage beschäftigen, ob es Kindern in ihren Familien gut geht. Im letzten Jahr haben sie fast 1.700 Verdachts-Fälle von Kindeswohlgefährdung überprüft. Das sind etwas weniger als im Jahr davor.

Veröffentlicht: Mittwoch, 07.08.2024 04:21

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Auffällig: Während die Zahl in Rhein-Berg deutlich gesunken ist, ist sie in Oberberg stark gestiegen.

Schläge, Vernachlässigung oder Missbrauch: in insgesamt 330 Fällen haben die Jugendämter eine akute Kindeswohlgefährdung festgestellt. Bei rund einem Drittel der Fälle haben rheinisch-bergische Ämter so entschieden. Damit ist die Zahl der akuten Fälle im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken, trotzdem steckt hinter jedem oft die schreckliche Leidensgeschichte eines kleinen Menschen.

Erfreulich an den Zahlen: Die Menschen im Bergischen schauen nicht weg, sondern werden aktiv. Und: in über 1.100 Verdachts-Fällen kamen die Ämter zu dem Schluss, dass keine Kindeswohlgefährdung vorlag. 

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