
Rund 40.000 Menschen in Rhein- und Oberberg waren im vergangenen Jahr auf staatliche Unterstützung angewiesen, um ihre Lebenshaltungskosten zu bestreiten - das zeigen aktuelle Zahlen der Landesstatistiker.
NRW-weit bezog zum Ende des Jahres fast jeder Zehnte Mindestsicherungsleistungen, die Quote liegt bei 10,6 Prozent. Im Oberbergischen Kreis sind es dagegen nur 7,1 Prozent, im Rheinisch-Bergischen 7,9. Im Bergischen sind die Werte zwar niedriger, doch hinter jeder Zahl stehen Menschen.
Die Caritas in beiden Kreisen beteiligt sich deshalb an den bundesweiten Caritas-Armutswochen, die noch bis Mitte November laufen. Kein Kind soll wegen des Geldbeutels seiner Familie ausgeschlossen werden. Bei den Caritas-Kitas in der Cederwaldstrasse in bergisch Gladbach und der Burscheider Kita Sonnenblume gilt zum Beispiel das Motto: „Selbstbewusstsein statt Markenbewusstsein.“