
7 Prozent mehr Unfälle in Oberberg
Auf unseren Bergischen Straßen hat es auch im vergangenen Jahr wieder oft geknallt. Im Rheinisch-Bergischen Kreis hat es insgesamt 7610 Verkehrsunfälle gegeben – vier Menschen sind gestorben. Im Oberbergischen gab es 7030 Unfälle – das entspricht einem Plus von 7,1 Prozent.
Veröffentlicht: Donnerstag, 02.03.2023 05:37
Hier hat es 8 Tote gegeben. Das geht aus den Verkehrsunfallstatistiken der beiden Kreise hervor. Unfallursache Nummer 1 ist in Oberberg: Ablenkung und Unachtsamkeit, sagt Michael Greb von der Polizei.
In Rhein-Berg sind der Polizei vor allem die starke Zunahme der Unfälle unter Alkohol- und Drogeneinfluss aufgefallen – 65 Unfälle hat es deswegen im vergangenen Jahr gegeben – 2021 waren es noch 36.
Kinder und Jugendliche im Straßenverkehr
Jugendliche und junge Erwachsene sind im Bergischen besonders oft an Unfällen beteiligt. Das wird nochmal besonders deutlich in den aktuellen Verkehrsunfallstatistiken der Kreise im Bergischen. Demnach wurden in Rhein-Berg 58 Jugendliche bei Unfällen verletzt – bei insgesamt 30 der Fälle waren sie selbst Verursacher des Unfalls. Auch in Oberberg stieg die Zahl auf 69 Unfälle mit Jugendlichen. Michael Greb von der Polizei Oberberg sagt, dass vor allem junge Erwachsene überproportional oft in Unfälle verwickelt sind.
Unfallursache ist in dieser Altersgruppe besonders der Alkohol. Im vergangenen Jahr kamen in Oberberg vier junge Erwachsene auf bergischen Straßen ums Leben.
Das wohl schwächste Glied im Straßenverkehr sind Kinder. Das wird nochmal besonders an den neuen Verkehrsunfallstatistiken im Bergischen deutlich. In Oberberg ist die Anzahl der Kinder, die aktiv im Straßenverkehr verunglückt sind von 22 auf 53 gestiegen. Insgesamt wurden bei Unfällen 67 Kinder leicht verletzt und 16 schwer.
In Rhein-Berg ist die Anzahl der verletzten Kinder nicht gestiegen, aber dennoch gleich hoch geblieben, mit 71 verletzten Kindern. In beiden Kreisen ist kein Kind bei einem Unfall ums Leben gekommen.