
A1-Rheinbrücke: Ermittlungen gegen sechs Beschuldigte nach tödlichem Unfall
Im Fall des tödlichen Arbeitsunfalls beim Abriss der alten Leverkusener Rheinbrücke im August 2024 gibt es neue Erkenntnisse. Die Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren gegen sechs Beschuldigte eingeleitet.
Veröffentlicht: Dienstag, 25.02.2025 13:36
Der Anfangsverdacht lautet: Fahrlässige Tötung, fahrlässige Körperverletzung und fahrlässige Baugefährdung. Bei den Beschuldigten handelt es sich zum einen um Personen, die mit der Planung der Baustelle zu tun hatten und zum anderen um Personen, die unmittelbar an der Bauausführung beteiligt waren, heißt es von der Kölner Staatsanwaltschaft. Ein Gutachten stellt fest, dass mehrere Umstände dazu geführt haben, dass die Hilfskonstruktion herabstürzte und der 22-jährige Arbeiter dabei starb. Es habe sowohl Versäumnisse in der Bauplanung als auch in der Ausführung gegeben, so das Gutachten.