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ADFC RheinBerg-Oberberg kritisiert Verkehrsplanung der Stadt
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ADFC RheinBerg-Oberberg kritisiert Verkehrsplanung der Stadt

Nachdem am vergangenen Freitag in Bergisch Gladbach-Schildgen ein Radfahrer von einem LKW beim Abbiegen an einer Kreuzung überrollt und tödlich verletzt wurde, äußert der ADFC RheinBerg-Oberberg Kritik an der Verkehrspolitik der Stadt Bergisch Gladbach.

Veröffentlicht: Dienstag, 03.03.2020 13:40

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Bereits 2016 sei ein Mobilitätskonzept mit verschiedenen Maßnahmen verabschiedet worden, die Stadt sei aber viel zu langsam bei der Umsetzung, so der ADFC. Eine der wichtigsten Maßnahmen sei es, dass an Ampelkreuzungen Aufstellflächen für Radfahrer errichtet und die Haltelinien der Autofahrer zwei bis drei Meter zurückverlegt werden, um einen toten Winkel zu vermeiden. Auch wenn das diesen Unfall jetzt nicht verhindert hätte, kritisiert der ADFC die bisher fehlende Umsetzung. Die Stadt versteht die Kritik, Maßnahmen müssen aber eingehend geprüft werden und mit dem kleinen Team für die Verkehrsplanung seien nicht alle Maßnahmen direkt umsetzbar. Personelle Engpässe sorgen aktuell dafür, dass Maßnahmen nicht durchgehend bearbeitet werden können, so eine Stadtsprecherin. Prüfung und Abstimmung der Maßnahmen erfordert Zeit und Personal. Außerdem sei es oft schwierig, alle Interessen unter einen Hut zu bringen.

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