Ärzte für Förderung des Radverkehrs im Oberbergischen
Der Radverkehr im Oberbergischen muss weiter gefördert werden. Das sagt der Verband der Oberbergischen Hausärztinnen und Hausärzte. Für diesen Apell führt er den Klimaschutz und den großen gesundheitlichen Effekt als Gründe an.
Veröffentlicht: Donnerstag, 27.06.2024 11:25
Die Förderung des Radverkehrs hat eine enorme gesundheitspolitische Dimension, sagt der Verband. Er belegt das unter anderem mit Studien aus dem Ausland: Demnach verbessert sich die Gesundheit in vielen Bereichen, wenn man pro Woche 40 km Rad fährt. Das Risiko für Diabetes, Arthrosen, Schlaganfälle und weitere Krankheiten sinkt um ein Viertel. Dass die Oberberger solche Strecken ohne Probleme zurücklegen können, belegt der Verband unter anderem mit einer eigenen Umfrage: Demnach fahren 80 Prozent der Alltags-Radler im Alter zwischen 26 und 85 allein fürs Einkaufen täglich mehr als 8 Kilometer.
Auch die Aktion Stadtradeln untermauert, dass eine Förderung des Radverkehrs lohnt. Dabei haben rund 2.800 Oberberger drei Wochen lang täglich fast 11 Kilometer mit dem Rad zurückgelegt.