
Affenpocken im Rheinisch-Bergischen Thema im Landtag?
Seit Anfang dieser Woche ist die LVR Förderschule in Rösrath vorsichtshalber dicht. Grund sind insgesamt vier nachgewiesene Fälle von Mpox im rheinisch-bergischen Kreissüden. Das Thema beschäftigt aktuell aber nicht nur die Kreise und Kommunen in der Region, sondern auch die Landes- und Bundespolitik: Die Frage nach einem Krisenplan wird lauter.
Veröffentlicht: Donnerstag, 19.12.2024 09:54
Wie gut ist das Land auf eine mögliche Ausbreitung der sogenannten Affenpocken vorbereitet? Was würde dann mit Schulen und Kitas passieren? Unter anderem auf diese Fragen will die Landes-SPD Antworten. Sowohl der Rheinisch-Bergische Kreis, als auch das RKI und das NRW-Gesundheitsministerium halten es für sehr unwahrscheinlich, dass sich das Virus großflächig ausbreitet. Sie begründen das vor allem mit den Übertragungswegen von Mpox: Es braucht einen engen Haut-zu-Haut-Kontakt. Daher kommt es vorwiegend innerhalb von Familien und zwischen Sexualpartnern zu Ansteckungen. Das sei ein großer Unterschied zu zum Beispiel Corona. Bisher hat es nach den Fällen in Rhein-Berg keine weiteren Ansteckungen gegeben.