
Aggerverband reagiert auf Klimawandel
Der Klimawandel macht sich auch bei uns im Bergischen mehr und mehr bemerkbar: in den vergangenen Jahren waren die Sommermonate extrem trocken. Das haben auch die Talsperrenbetreiber wie der Aggerverband zu spüren bekommen - auch wenn es bisher nicht zu Trinkwasser-Engpässen gekommen ist.
Veröffentlicht: Donnerstag, 16.01.2020 09:35
Der wenige Regen führt zu einem Mehr an Aufwand, sagt der Aggerverband. Um auf die geänderten Bedingungen reagieren zu können, hat er bereits vor einigen Jahren ein Forschungsprojekt gestartet. Jetzt gibt es die Ergebnisse. Der Verband will sie zeitnah der Kölner Bezirksregierung vorlegen, um die Betriebspläne dementsprechend anpassen zu können. Dabei geht es vor allem um die Mengen an Wasser, die aus den Talsperren abgegeben werden müssen.
Außerdem denkt der Verband über eine mögliche Reaktivierung der Aggertalsperre als Notversorgung nach: Die erforderlichen Leitung dafür seien noch vorhanden und müssten nur restauriert werden. Als weitere Maßnahme will der Verband im Rahmen einer Anpassungs-Strategie künftig weltweit Wetterdaten sammeln, um anstehende Trockenperioden frühzeitig erkennen und auf sie reagieren zu können.