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Aktionen gegen Kassenbonpflicht im Bergischen
Kassenbon-Deko in der Wipperfürther Filiale von Schmidt's Backstübchen
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Aktionen gegen Kassenbonpflicht im Bergischen

Die seit Anfang des Jahres eingeführte Kassenbonpflicht verärgert viele Kunden und Einzelhändler im Bergischen. Vor allem Bäckereien kritisieren, dass sie mehr Geld in die Anschaffung und die Entsorgung von Kassenrollenpapier investieren müssen. Die Bundesregierung verspricht sich von dem neuen Gesetz 10 Milliarden mehr Steuereinnahmen im Jahr.

Veröffentlicht: Freitag, 10.01.2020 05:28

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Bäckermeister und FDP-Politiker Jörg von Polheim aus Hückeswagen bezweifelt, dass diese Rechnung aufgeht. Er rechnet vor, dass pro Geschäft 1.000 Euro Mehrkosten entstehen. Dadurch würden dementsprechend weniger Gewinn und Einkommensteuer anfallen. Von Polheim sammelt zur Zeit die Kassenbons seiner Filiale und will sie demnächst der Bundesregierung schicken. Filialen der Lindlarer Bäckerei Schmidt's Backstübchen werden als Zeichen des Protests mit Kassenbons dekoriert. Hier befrüchtet Bäckerei-Chefin Stefanie Schmidt-Eisenbach, dass langfristig die Mehrausgaben für die Bons zu einer Preissteigerung bei den Backwaren führen.


Foto: Kassenbon-Deko in der Wipperfürther Filiale von Schmidt's Backstübchen

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