
Es ist viel Arbeit
Die Besuche unter Coronaauflagen zu ermöglichen ist aufwendig. Dazu kommen noch die Schnelltests. Die Mitarbeiter selbst müssen alle drei Tage getestet werden. Außerdem werden Besucher getestet. So ein Test kann manchmal auch viel Zeit in Anspruch nehmen. Schließlich ist es nicht gerade angenehm. Diese zusätzliche Arbeit ist bei einem Personalausfall von 40 % schwer zu stemmen, sagt Raphaela Hänsch aus dem Vorstand der Caritas des Rheinisch-Bergischen Kreises.
Das Personal fehlt
Es ist eine schwierige Situation. Auf der einen Seite werden die Arbeitskräfte dringend benötigt, auf der anderen Seite ist die Angst vor dem Virus groß. Bei auch nur geringsten Corona-Symptomen bleiben die Mitarbeiter zu Hause, um die Bewohner zu schützen und Ausbreitung einzudämmen. Außerdem gibt es auch immer wieder Personal, welches tatsächlich erkrankt oder als Kontaktperson gilt. Die entsprechenden Mitarbeiter müssen in Quarantäne und bleiben bei anhaltenden Symptomen auch länger als zwei Wochen dort.
Aber es gibt auch Licht am Ende des Tunnels. Es gibt freiwillige Helfer und auch die Bundeswehr unterstützt die Altenheime besonders bei den Schnelltests. Joachim Nass vom Diakoniewerk in Leichlingen hat extra ein "Besucherzentrum" eingerichtet, um die Besuche und die damit verbundenen Schnelltest besser abwickeln zu können.
Die Schnelltests und der Einsatz der Soldaten werden vom Bund finanziert.