Altersarmut im Bergischen steigt

Immer mehr Rentner im Bergischen sind auf Hilfe vom Amt angewiesen. Das hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mitgeteilt. Im Oberbergischen waren demnach im letzten Jahr rund 3.300 Ruheständler auf die Stütze vom Amt angewiesen. Im Rheinisch-Bergischen waren es rund 3.200.

Im Zehn-Jahres-Vergleich sind die Zahlen damit in beiden Kreisen um über 40 Prozent gestiegen. Das sei auch nur die Spitze des Eisbergs, heißt es von der NGG. Denn viele Menschen würden aus Scham davor zurückschrecken, sich bei einer Mini-Rente die zusätzliche Hilfe vom Amt zu holen, so die NGG. Als Hauptursache für das Problem nennt die NGG die niedrigen Einkommen. Die würden dafür sorgen, dass auch wer Jahrzehnte in einer Bäckerei oder einem Restaurant gearbeitet habe, im Alter oft unter Armut leide.

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