
Angespannte Lage wegen Masern
Auch gut zwei Monate nach den ersten Masernfällen im Oberbergischen ist die Lage weiter angespannt: Auch wenn die Fallzahlen kreisweit zurzeit bei knapp unter 20 stagnieren, gibt der Kreis noch längst keine Entwarnung. Die Aufklärungsarbeit des Gesundheitsamts geht weiter.
Veröffentlicht: Donnerstag, 21.03.2019 05:14
Der Ausbruch ist noch nicht ausgestanden, sagt der Kreis. Einen sprunghaften Anstieg hat es bisher nicht gegeben, trotzdem gibt es immer wieder neue Fälle. Daher bleibt die Zahl auf einem Level - auch wenn einige Betroffene wieder gesund sind.
Zuletzt konnte die vermeintliche Quelle der Masern ausfindig gemacht werden: Wahrscheinlich haben Besucher aus Osteuropa die Krankheit eingeschleppt.
Die ersten Fälle hatte es Mitte Januar in Waldbröl gegeben. Seitdem versucht der Kreis die Infektionsketten zu rekonstruieren, um zu verhindern, dass sich weitere Personen anstecken.