
Nachdem Zollfahnder ein kleines Waffenarsenal bei ihm ausgehoben haben, ist jetzt Anklage erhoben worden. Das hat die Kölner Staatsanwaltschaft mitgeteilt. Die Ermittler waren dem Mann im Mai 2017 im Darknet auf die Spur gekommen: Dort soll er Munition bestellt haben. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung fanden sie dann unter anderem eine Maschinenpistole aus dem 2. Weltkrieg, 1.000 Schuss Munition und verbotene Pyrotechnik und Schwarzpulver.
Prozess noch nicht terminiert
Außerdem wurden Daten sichergestellt, mit denen die Ermittler den Verkäufern auf die Spur kommen wollen. Da die Staatsanwaltschaft mit einer Haftstrafe zwischen zwei und vier Jahren für den Mann rechnet, wird der Fall vor dem Gummersbacher Schöffengericht verhandelt. Prozesstermine stehen noch nicht fest.