
Anti Terror Staatsanwälte ermitteln nach Sprengsatzfund in RB 25
Der nicht zündfähige Sprengsatz in der Regionalbahn 25 lässt die Ermittler derzeit rätseln. Anti Terror Staatsanwälte ermitteln wegen Vortäuschens einer Straftat. Die Bombe war eigentlich aber nicht funktionstüchtig, sagte der Düsseldorfer Oberstaatsanwalt Markus Caspers. Jemand habe offenbar nur so tun wollen.
Veröffentlicht: Montag, 05.10.2020 04:33
Die Zentralstelle Terrorismusverfolgung ermittelt in dem Fall gegen unbekannt. Hinweise auf ein bestimmtes politisches Motiv gebe es bisher nicht. In der Nacht zu Samstag hatte eine Putzkraft das Paket mit Nägeln und Schwarzpulver in dem abgestellten Wagon entdeckt. Die Ermittler gehen davon aus, dass das Gemisch schon während der Fahrt im Zug abgelegt worden ist.
Videoaufzeichnungen werden ausgewertet
Nun sucht die Polizei dringend Zeugen. Videoaufzeichnungen der Bahn an allen Bahnhöfen zwischen Gummersbach und Köln werden ausgewertet. Bevor eine Putzkraft das Paket mit Schwarzpulver und Nägeln beim Reinigen in Köln-Deutz entdeckt hatte, war die RB 25 zuletzt zwischen Gummersbach und Köln unterwegs gewesen.
Der Zug, in dem das Paket gefunden wurde war zuletzt am Freitag um 15:56 Uhr in Gummersbach losgefahren und um kurz nach 17 Uhr in Köln-Hansaring angekommen. Hinweise bitte an die Polizei.