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Apotheken: Wege zum Notdienst werden länger
© Radio Berg
Oberbergs Vertrauensapotheker Sebastian Gissinger
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Apotheken: Wege zum Notdienst werden länger

Sie sind ein wichtiger Bestandteil, um die Menschen vor Ort mit Medikamenten zu versorgen: Apotheken. Weil immer mehr aber schließen, müssen Menschen im Bergischen teilweise weitere Wege auf sich nehmen. Wenn Apotheken im Notdienst sind, entstehen teilweise lange Schlangen. Das hat aber auch andere Gründe.

Veröffentlicht: Donnerstag, 09.04.2026 04:35

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Oft werden Probleme als Notfall gesehen, die gar keiner sind oder nicht sein müssten. Laut Sebastian Gissinger, dem Vertrauens-Apotheker für Oberberg, könnten viele Notfälle durch bessere Planung vermieden werden. Wenn Medikamente gegen Durchfall und Fieber und auch Schmerzmittel immer auf Vorrat zu Hause sind, müsste man den Notdienst nicht aufsuchen, so Gissinger.

Denn Apotheken haben es auch ohne lange Schlangen im Notdienst nicht leicht: Seit über zehn Jahren wurden die Honorare nicht erhöht - das ist nämlich Sache der Regierung. Um das Apotheken-Sterben zu stoppen, gibt es eine bundesweite Petition, die jetzt schon mehr als 160.000 Unterschriften hat. Ihr findet sie hier.

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