
Asiatische Hornisse: Kreise setzten auf Mithilfe der Bevölkerung
Die eingeschleppte Asiatische Hornisse verbreitet sich bei uns im Bergischen immer mehr und bedroht die heimische Tier- und Pflanzenwelt. Bei der Bekämpfung der Hornisse setzt das Veterinäramt des Rheinisch-Bergischen Kreises weiter auf die Mithilfe der Bevölkerung. Die Unterstützung der Menschen sei bisher vorbildlich, sagt das Veterinäramt.
Veröffentlicht: Mittwoch, 18.09.2024 10:48
Viele hätten bereits Sichtungen der schwarz-gelben Asiatischen Hornisse mit den gelben Füßen gemeldet und Handyfotos und Videos geschickt. Vor allem aus Bergisch Gladbach, Kürten, Leichlingen, Overath und Rösrath sind in der letzten Zeit 15 Meldungen eingegangen, sagt der Kreis - Tendenz steigend. Wichtig sei jetzt, die Nester der Hornissen zu finden und sie zu beseitigen, damit sich die Hornisse nicht weiter ausbreiten kann. Denn Ende September oder Anfang Oktober schwärmen die begatteten Jungköniginnen aus und können dann im Frühjahr 2025 neue Hornissen-Staaten gründen, sagt der Kreis. Was ihr tun könnt, um die Asiatische Hornisse aufzuspüren?
Für die Nestsuche der Asiatischen Hornisse kann man eine einfache Methode anwenden, heißt es vom Kreis: Nach der Einweisung durch das Veterinäramt haben Bewohner in Bensberg beispielsweise Locktöpfe mit einem Cocktail aus Bier, Wein und Zucker aufgestellt. Fliegen die Hornissen den Topf regelmäßig an, könne man ihre Flugbahn verfolgen und damit die Position ihres Nestes ausfindig machen.
Wer die Asiatische Hornisse sieht, soll sich beim Kreis melden - mit Fotos per Mail an artenschutz@rbk-online.de
Wenn ihr hier klickt, findet ihr auch noch einen Flyer.