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Aufarbeitung der Todesfälle durch Glukose
© Foto: Daniel Dähling
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Aufarbeitung der Todesfälle durch Glukose

Hat die Stadt Köln im Umgang mit den Todesfällen durch Glukose Fehler gemacht? Die politische Aufarbeitung dieser Frage hat am Dienstagnachmittag begonnen - mit einer Sondersitzung des Gesundheitsausschusses im Kölner Stadtrat.

Veröffentlicht: Mittwoch, 02.10.2019 04:26

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Eine Stunde lang beantwortete Kölns Gesundheitsdezernent Harald Rau die Fragen des Ausschusses. Zum Beispiel die der FDP: Hätte das Gesundheitsamt der Stadt nicht auf Nummer sichergehen und früher warnen müssen? Nein, sagt der Dezernent. Rau hat sein Vorgehen erneut verteidigt. Er und auch OB Reker sowie Stadtdirektor Keller seien sich sicher, richtig gehandelt zu haben. Die Reaktion der Stadt Köln sei „risikoadäquat, verhältnismäßig und angemessen“ gewesen, so Rau. 

Der Ausschussvorsitzende Unna von den Kölner Grünen und damit ein Parteifreund Raus, sagte nach der Sondersitzung, die meisten Ausschussmitglieder sähen keine großen Fehler bei der Stadtverwaltung. Die FDP zum Beispiel hält aber an ihrer Kritik fest, die Stadt hätte früher handeln müssen. Am Nachmittag sind die Todesfälle auch Thema im NRW Landtag. 

Eine junge Mutter und ihr Baby waren durch vergiftete Glukosemittel einer Kölner Apotheke gestorben. 

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