Ausbildungsmarkt schwächer als im Vorjahr

Die Corona-Krise macht sich weiterhin auf dem bergischen Ausbildungsmarkt bemerkbar: Die Zahl der gemeldeten Stellen und der Bewerber lag im Juni hinter den Zahlen des Vorjahres. Das meldet die Agentur für Arbeit in Bergisch Gladbach. Gleichzeitig gibt es aber auch weniger unbesetzte Stellen und unversorgte Bewerber.

In Oberberg sind im Kreisvergleich über 500 Ausbildungsstellen mehr gemeldet als in Rhein-Berg. In beiden Kreisen sind davon aber deutlich weniger unbesetzt als im vergangenen Juni. Insgesamt sind im Bergischen aktuell mehr als 2.700 junge Menschen auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz, mehr als 1.200 davon gelten als unversorgt. Die Agentur rät Jugendlichen trotz der zahlreichen Unsicherheiten dazu, sich auf offene Stellen zu bewerben: Fachkräfte würden auch nach Corona gebraucht. Um Betriebe zu fördern, die trotz Krise weiter ausbilden, wurde zuletzt eine Ausbildungsprämie beschlossen.

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