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Ausländische Fachkräfte: Ein Muss fürs Bergische
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Ausländische Fachkräfte: Ein Muss fürs Bergische

Wir haben einfach gemerkt, dass Geflüchtete meistens deutlich motivierter sind als andere. Jemand der mit so einer Begeisterung dabei ist, ist eine wirkliche Bereicherung für jedes Unternehmen.

Das sagt David Jordan von der Dönges GmbH aus Wermelskirchen.

Nicht nur hier, sondern im ganzen Bergischen fehlt es an Arbeitskräften und viele Arbeitgeber sind mehr als froh über die neuen Angestellten aus dem Ausland.

Ohne die Beschäftigung ausländischer Fachkräfte würden viele Arbeitsplätze unbesetzt bleiben, sagt die Agentur für Arbeit.

Laut der Agentur braucht es dabei vor allem den Mut der Unternehmen, denn der viele Papierkram kann auch eine Herausforderung sein. Die Bundesagentur für Arbeit und die RBW (Rheinisch-Bergische Wirtschaftsförderungsgesellschaft) stehen den Unternehmen während des ganzen Prozesses als Ansprechpartner zur Seite und helfen, die Hürden zu überwinden.

Veröffentlicht: Freitag, 31.05.2024 08:17

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Betriebe, die bereits ausländische Fachkräfte beschäftigt haben, können ihre Erfahrungen in einem Netzwerk teilen und andere Unternehmen dadurch bestärken, ausländische Mitarbeitende einzustellen. Best-Practice Beispiele können ausgetauscht werden und so eine bessere Integration ermöglicht werden.

Bei vielen Betrieben bei uns im Bergischen hat das auch schon gut funktioniert. Der Geflüchtete Abd ist vor 2 Jahren als Lagerarbeiter in Wermelskirchen eingestellt worden und hat sich schnell bis in die IT-Abteilung hochgearbeitet. Auch wenn der Anfang schwer: Abd ist dran geblieben.

Ich habe vor 2 Jahren von null angefangen, auch mit der Sprache, ich hab mich gefühlt wie ein kleines Kind. Und trotzdem habe ich mir immer gesagt, ich schaffe das.

Abd's ist hoch motiviert. Er beginnt in diesem Jahr seine Ausbildung zum IT-Fachmann und hat auch schon weitere Zukunftspläne:

Jetzt mache ich erstmal meine Ausbildung und ich bin sicher danach kommt noch was, vielleicht mache ich einen Meister. Das ist auf jeden Fall nicht das Ende.

Mehr Informationen, um als Betrieb geflüchtete Menschen zu beschäftigen, findet ihr hier und hier.

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