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Aussterbender Beruf: Jurij aus Engelskirchen wird Pfarrer!
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Aussterbender Beruf: Jurij aus Engelskirchen wird Pfarrer!

Mit 18 erst lässt er sich taufen. Jetzt ist Jurij Lange aus Engelskirchen 31 Jahre und fast fertiger evangelischer Pfarrer. Am 12. Mai wird er offiziell zum Pfarrer ernannt - und die sind Mangelware, sagen die Kirchen, und freuen sich über jeden, der sich für diesen Beruf entscheidet.

Veröffentlicht: Dienstag, 16.04.2019 09:53

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Pfarrer sind wichtig, da stimmt jeder zu, der für die kirchliche Hochzeit einen braucht oder zum Ostergottesdienst möchte. Trotzdem: Wenn jemand wie Jurij sagt, "ich werde Pfarrer, das ist mein Traumberuf", dann folgt ganz schnell die Frage: "Was ist das denn für einer?"

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Der erste Berufswunsch: Tierarzt oder Lehrer

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Als Kind wollte er erst, ganz klassisch, als Tierarzt durchs Oberbergische fahren, die Höfe abklappern und Tieren helfen. Auch der Job als Lehrer hätte ihm Spaß gemacht. Aber dann in der Oberstufe hat ihn der Religionsunterricht gepackt. Und zwar so sehr, dass für ihn klar war: "Das wird der Pfarrberuf werden", weil nur der ihn so erfüllen und so viel Freude machen könne, dass er ihn "bis zur Pension durchhalten würde".

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Taufe erst mit 18

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Mit 18 Jahren hat sich Jurij taufen lassen. Jetzt ist seine Ausbildung zum Pfarrer so gut wie abgeschlossen. Und Jurij weiß, ruhig und gemütlich ist dieser Beruf nicht. Schließlich steht er Menschen auch oft in Krisensituationen bei. Energie tankt er einfach als "Coach Potatoe", guckt die Simpsons - und entspannt dabei.

Das Pfarrer immer noch der richtige Job für ihn ist, davon ist er auch am Ende seiner Ausbildung überzeugt: "Ich bin nah dran am menschlichen Leben, feiere mit, bin manchmal mit traurig. Der Pfarrberuf wird nie langweilig, eine Woche ist selten wie die andere.

Wir wünschen viel Erfolg im neuen Beruf!

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