
Auswirkungen des Krieges treffen auch die bergischen Landwirte mit voller Wucht
Explodierende Energiekosten, Dieselpreise und Dünger- sowie Futtermittelknappheit. Wo geht die Reise noch hin? Das fragen sich aktuell auch die mehr als 1000 Landwirte und Obstbauern bei uns im Bergischen. Sie sind wegen der Auswirkungen des Ukraine Krieges ratlos und sehen sich oftmals auch in ihrer Existenz bedroht.
Veröffentlicht: Mittwoch, 09.03.2022 05:09
Weit mehr als 2 Euro pro Liter Diesel, kaum noch bezahlbarer Dünger und knappe Futtermittel bereiten den Landwirten im Bergischen Sorgen. Erst vergangene Woche musste wieder ein Milchviehbetrieb in Oberberg dichtmachen. Weil die Ukraine der größte Weizenlieferant in Europa ist, werden z.B. auch Futtermittel extrem teuer.
Wir wissen nicht welches Ausmaß die Problematik noch annehmen wird, sagte uns ein Sprecher der oberbergischen Kreisbauernschaft. "Das sind inzwischen Dimensionen, die weit über das vorstellbare Maß hinausgehen". Auch Obstbauern im Rheinisch Bergischen Burscheid oder Leichlingen leiden unter den gestiegenen Kosten. Sie wissen außerdem nicht, ob sie ihre Saisonarbeitskräfte aus Osteuropa einplanen können.