
Auch wenn das ein gutes Ergebnis sei, gebe es aber teils immer noch gravierende Mängel, sagt der zuständige Referent des DGB, Semmo. Dazu zählen zum Beispiel regelmäßige Überstunden, oder Aufgaben, die mit der Ausbildung nichts zu tun haben. Er sieht die Arbeitgeber in der Pflicht, eine Qualitätsoffensive zu starten, um mehr Jugendliche als Azubis zu gewinnen.
Ein weiteres Ergebnis des Berichts: nur 60 Prozent der Azubis fühlen sich gut auf die Herausforderung der Digitalisierung in ihrem Job vorbereitet. Hier bestehe deutlicher Handlungsbedarf um die Ausbildung zukunftsfähig zu machen, sagt die DGB Jugend.
Außerdem zeigt die Studie, dass sich ein Drittel der Azubis nur ausreichend oder sogar mangelhaft auf die digitalen Medien und Technologie vorbereitet fühlt. Ein Grund dafür ist demnach auch die teils schlechte Ausstattung der Berufskollegs. Hier müsse dringend investiert werden.
Für den Report sind allein in der Region Köln Bonn fast 2.700 Azubis von mehr als 50 Berufskollegs befragt worden - NRW weit waren es mehr als 5.000.