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Bauern bekommen zu wenig Geld für Lebensmittel
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Bauern bekommen zu wenig Geld für Lebensmittel

Von einem Euro, den Verbraucher an der Kasse für Lebensmittel zahlen, landen bei den Bauern aktuell nur noch 23 Cent. Viel zu wenig, kritisiert der Rheinische Landwirtschafts-Verband. Die Bauern auch im Bergischen fordern seit Jahren, dass die geringe Wertschätzung von Lebensmitteln aufhören muss.

Veröffentlicht: Donnerstag, 05.12.2019 09:21

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Anfang der 70er-Jahre landete bei den Bauern noch fast die Hälfte des Verkaufspreises. 2017 lag der Anteil nur noch bei knapp einem Viertel - nämich 23 Prozent. Der Vorsitzende der Kreisbauernschaft Rhein-Berg, Peter Lautz, sieht hier den Lebensmitteleinzelhandel in der Pflicht, aber auch die Gesellschaft:

Es könne nicht sein, dass von den Bauern immer mehr gefordert wird, die Menschen aber nicht bereit sind, mehr zu bezahlen. Man müsse aus der Schlinge der Prospekte mit den Angeboten und billigsten Produkten raus, ergänzt der Vorsitzende der oberbergischen Kreisbauernschaft, Helmut Dresbach.

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