
Das hat der Landesbetrieb Straßen NRW bestätigt. Für die Bauteile einer österreichischen Baufirma wurde Stahl aus China verwendet.
Gutachter hatten bereits in China festgestellt, dass die Stahlverarbeitung den deutschen Qualitätsanforderungen nicht genügt. Straßen-NRW zufolge hatte der Bauunternehmer jedoch immer wieder gesagt, dass die Mängel noch behoben würden. Als der Stahl den in Rotterdam angekommen war, habe man festgestellt, dass er so nicht verbaut werden könne, so die Landesstraßenbauer.
Aufgedeckt hatte die Geschichte der Kölner Stadt-Anzeiger. Demzufolge könnten schlimmstenfalls jahrelanger Stillstand, massive Mehrkosten und eine Neuausschreibung drohen.
Straßen-NRW zufolge sei man aktuell in Gesprächen, das genaue Ausmaß der Situation könne noch nicht abgesehen werden.