
Bayer erzielt milliardenschwere Einigung im Glyphosat-Streit
Der Leverkusener Bayer-Konzern kann offenbar im Glyphosat-Streit aufatmen. Nach rund zweieinhalb Jahren Rechstreit mit tausenden US-Klägern gegen Monsantos Unkrautvernichter Roundup ist bei den Verhandlungen ein wichtiger Durchbruch passiert. Die Einigung wird für Bayer allerdings teurer als bisher gedacht.
Veröffentlicht: Donnerstag, 04.02.2021 09:50
Seit der milliardenschweren Übernahme des US-Saatgutriesen Monsanto hat der Bayer-Konzern mit tausenden US-Klagen zu tun, es geht um angebliche Krebsrisiken des glyphosathaltigen Unkrautvernichters Roundup. Nun konnte sich Bayer mit den Klägeranwälten formell einigen, es geht um eine Zusage von bis zu zwei Milliarden Dollar. Das Geld dafür hatte Bayer schon letztes Jahr zur Seite gelegt.
Sollte dem Vergleich offiziell grünes Licht gegeben werden, könnte Bayer wohl endlich den Großteil der US-Klagen abhaken. Aber das Vergleichspaket kostet Bayer jede Menge Geld: am Ende könnten es 11,6 Milliarden Dollar sein.