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Bayer Tochter soll gut 1,8 Milliarden Euro Schadensersatz zahlen
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Bayer Tochter soll gut 1,8 Milliarden Euro Schadensersatz zahlen

Es gibt die nächste Hiobsbotschaft für den Leverkusener Bayer-Konzern. Im dritten Glyphosat-Prozess in den USA hat ein Gericht der Klägerseite Recht gegeben und die Bayer-Tochter Monsanto zur Zahlung von umgerechnet 1,8 Milliarden Euro verurteilt. Das ist die höchste Summe, die bisher gegen Monsanto verhängt wurde.

Veröffentlicht: Dienstag, 14.05.2019 04:28

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Geklagt hatte ein Rentnerehepaar. Es macht Glyphosat für seine Schilddrüsenkrebserkrankung verantwortlich. Bayer selbst kündigte an umgehend Rechtsmittel einzulegen.Es gebe keine wissenschaftlichen Beweise, dass es ohne den Einsatz von Glyphosat nicht zu der Krebserkrankung gekommen wäre, heißt es in einem Bayer-Statement.

Für Bayer ist der Fall hochbrisant: Es ist bereits der dritte Schuldspruch innerhalb weniger Monate und weitere Prozesse werden folgen.

Zuletzt war der Konzern in den USA nach eigenen Angaben mit rund 13 400 Klagen wegen des Unkrautvernichters Roundup konfrontiert. 

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