Anzeige
Gedenkfeier für König Ludwig II.
© Sven Hoppe/dpa
140 Jahre nach dem Tod von König Ludwig II. gedachten Königstreue am Starnberger des Herrsche
Teilen:

Bayern huldigt seinem «Kini» Ludwig II.

König Ludwig II., Erbauer von Schlössern wie Neuschwanstein und Linderhof, ist seit 140 tot. Königstreue gedenken dem Märchenkönig - und auch der heutige Regent des Freistaates reiht sich ein.

Veröffentlicht: Sonntag, 14.06.2026 14:16

Anzeige

König Ludwig II.

Anzeige

München/Berg (dpa) - Königstreue und Monarchiefans haben am Wochenende im Freistaat des bayerischen «Märchenkönigs» Ludwig II. gedacht. Der Monarch, auf dessen Initiative unter anderem der Bau der weltweit berühmten Königsschlösser Neuschwanstein, Linderhof und Herrenchiemsee zurückging, war vor 140 Jahren tot im Starnberger See gefunden worden. 

Ludwig-Fans in Tracht 

In der Nähe der damaligen Fundstelle feierten am Sonntag rund 1.000 Ludwig-Fans einen Gottesdienst. Gekommen waren Vereine von Königstreuen aus ganz Bayern, viele erschienen in Tracht oder Uniform und legten Blumen am zu Ehren des Herrschers errichteten Kreuz am Seeufer nieder. Unter weiß-blauem Himmel und bei strahlendem Sonnenschein wurde am Ende des Gottesdienstes die Bayernhymne intoniert.

Der Tod von Ludwig II., im bayerischen Dialekt «Kini» genannt, gilt auch nach 140 Jahren noch immer als rätselhaft. Der König kam am 13. Juni 1886 im Alter von 40 Jahren ums Leben. In München erinnert seit Samstag ein neues Denkmal an den «Märchenkönig».

Ministerpräsident Markus Söder nahm an der Enthüllungsfeier an der Corneliusbrücke teil. Ludwig habe sich nicht nur der Kunst, sondern auch der Wissenschaft verschrieben und mit der Gründung der Technischen Universität in München eine der führenden Hochschulen in der EU geschaffen, sagte der Regierungschef. 

Söder setzt Politik der Wittelsbacher fort

«Diese Politik der Wittelsbacher aus Tradition und Fortschritt setzen wir bis heute entschlossen fort», sagte Söder. Bayern ehrt seinen wohl bekanntesten Monarchen am Wochenende mit mehreren Veranstaltungen. Höhepunkt ist neben der Enthüllung des Denkmals in München ein Gedenkgottesdienst in Berg am Starnberger See, unweit der Stelle, wo Ludwig zu Tode kam. 

Kaum eine historische Figur prägt das Bild Bayerns bis heute so stark wie der Erbauer von Neuschwanstein, Herrenchiemsee und Linderhof. Hunderttausende Besucher drängen jedes Jahr durch die Schlösser von Ludwig II.

Anzeige
© dpa-infocom, dpa:260614-930-222145/1
Anzeige
Gedenkfeier für König Ludwig II.
© Sven Hoppe/dpa
140 Jahre nach dem Tod von König Ludwig II. gedachten Königstreue am Starnberger des Herrschers.
Anzeige
Markus Söder
© Sven Hoppe/dpa
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nimmt an der Enthüllung eines Denkmals anlässlich des 140. Todestages des bayerischen «Märchenkönigs» Ludwig II. teil.
Anzeige
Kreuz im Starnberger See
© Peter Kneffel/dpa
Ein Kreuz im Starnberger See markiert die Stelle, an der König Ludwig II. vor 140 Jahren tot gefunden wurde.
Anzeige
125. Todestag von König Ludwig II. - Gedenkgottesdienst
© picture alliance / dpa
Zum traditionellen Gedenken an der Votivkapelle wurden auch Vertreter der Wittelsbacher erwartet. (Archivbild)
Anzeige
140. Todestag König Ludwig II. von Bayern
© Peter Kneffel/dpa
Die Votivkapelle am Ufer des Starnberger Sees wurde in Erinnerung an den «Märchenkönig» nach seinem Tod erbaut.
Anzeige
Schloss Neuschwanstein
© Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Das Schloss Neuschwanstein lockt jährlich 1,4 Millionen Besucher aus aller Welt an. (Archivbild)
Anzeige
Schloss Linderhof
© Sven Hoppe/dpa
Schloss Linderhof zählt wie andere Schlösser Ludwigs zum Welterbe. (Archivbild)
Anzeige
Anzeige
Anzeige