
Samstag und Sonntag gehören den Bechenern und ihrem Esel. Den ganzen Samstag über stemmen die lokalen Vereine ein Rahmenprogramm für die ganze Familie. Neben einem Malwettbewerb, Kinderschminken und Bechen-Torwand-Schießen gibts für die "Großen" ein Bierpong-Turnier. Später treten die Jecke Mädchen von Chris-Di-Ro-Go, die Klüngelköpp und sowie Donkies auf der Bühne auf. Der Sonntag beginnt mit einer Frühmesse. Danach spielen die Musikgemeinschaft Bechen und Micky Brühl stimmungsvolle Landmusik. Die Erlöse aus Reibekuchen, Waffeln und Co. wird für einen karitativen Zweck in Bechen oder direkter Umgebung gespendet!
Früher hatten die Bechener schon damit zu kämpfen, aus dem Esels-Dorf zu kommen, sagt Christian Pütz von den Karnevalsfreunden Bechen:
Die Bechener Esel - das war lange Zeit ein Schimpfwort. Es gibt Geschichten von Bechenern, die in Bergisch Gladbach gearbeitet haben. Denen hat man zum Beispiel Hafer in die Butterbrotdosen gepackt. Oder wenn wir Fußball gespielt haben, dann hieß es immer: "Pass op, die Äsele kumme".
Mittlerweile sind die Bechener stolz auf ihren Esel. Und präsentieren sich auch stolz als das Esels-Dorf.
Der Spitzname kommt übrigens daher, dass die Bechener früher immer auf den Kölner Markt mit ihren Eseln geritten sind, um Ware anzubieten. Tja und weil Esel so störrisch sind, kamen die da immer als letztes an. Und um daran zu erinnern, gibt es seit 40 Jahren den Bronze-Esel in der Dorfmitte.