Bei Nicole Schmitz gibt es seit kurzem einen anderen Morgenrhythmus

Nicoles Filius ist seit August ein Schulkind und somit hat es sich erledigt mit dem Ausschlafen am Morgen. Statt um 9 Uhr heißt es nun bereits um 8 Uhr frisch und munter in der Schule sitzen, das heißt knapp anderthalb Stunden früher aufstehen als vorher.

Morgens früh sind wir ja alle irgendwie durchgetaktet – da muss alles fluppen, sonst kommt man schnell in Zeitverzug!

Jetzt hat man mir aber Mitte August morgens eine Stunde Zeit geklaut! Seitdem ist der komplette Morgen-Rhythmus über den Haufen geschmissen, den man sich über Jahre antrainiert hat. Der Grund: Seit Mitte August ist mein Kind ein Schulkind. Wir gehörten immer zu der Fraktion, die morgens entspannt um 3 Minuten vor 9 im Kindergarten aufschlägt. Passte ganz hervorragend. Jetzt muss mein Sohn um 8 Uhr frisch und wach in seiner Schulklasse sitzen – heißt: Wir sind morgens fast anderthalb Stunden früher dran als zu guten alten Kindergartenzeiten. Und ja, die ganzen Prophezeiungen von Freundinnen, dass sich mit Start der Schule nochmal alles umkrempelt, stimmen! Nicht nur für den Kleinen hat ein neuer Lebensabschnitt begonnen, für mich auch.

Und das war tatsächlich am Anfang sportlich: Wie kriegt man ein Langschläferkind morgens um halb 7 aus den Federn? Und wie bekommt man es abends früh genug ins Bett, wenn doch gerade rund um die Schule alles sooo spannend ist, dass an Schlaf gar nicht zu denken scheint. Gleichzeitig war nicht nur der Kopf meines Sohnes voll mit neuen Eindrücken, sondern meiner auch. Was muss morgens alles mit? Sind genug Masken im Ranzen? Habe ich an alles gedacht, was der Kleine heute dabei haben muss? Dagegen war der Kindergarten Ponyhof. Mutter also in den ersten Wochen vor allem eins: dauermüde und angespannt.

Natürlich hat mein Sohn die Umstellung besser weggesteckt. Denn er war von Anfang an einfach nur eins: glücklich! In seiner tollen Grundschule mit tollen Lehrerinnen und Betreuerinnen und mit vielen neuen Freunden. Eine Betreuerin in der OGS sagte dann auch nach ein paar Tagen zu mir: „Es ist als wäre er schon immer hier gewesen!“ Und so ganz langsam kommt Mama im Kopf auch hinterher, dass aus dem Kindergartenjungen ein Schulkind geworden ist.