
Beisetzung nach tödlicher Messerattacke in Gummersbach
Nach der tödlichen Messerattacke am Gummersbacher Busbahnhof in der vorletzten Woche sitzt der Tatverdächtige weiter in U-Haft und schweigt, das sagt die Staatsanwaltschaft Köln. Unterdessen wird das 24-jährige Opfer heute nach islamischen Regeln beigesetzt, sagt der Moscheeverein Bergneustadt.
Veröffentlicht: Montag, 11.03.2024 12:14
Der Somalier aus Reichshof soll gläubig gewesen sein, daher wolle man dem Mann auch eine islamische Beerdigung ermöglichen, so der Moscheeverein. Der 21-jährige Tatverdächtige macht unterdessen von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch. Er soll mit dem späteren Opfer in Streit geraten sein. Ob der mutmaßliche Täter während der Tat in seiner Schuldfähigkeit eingeschränkt war, soll jetzt ermittelt werden, sagt die Kölner Staatsanwaltschaft. Auch geht es weiter um die Frage, warum der 21-Jährige zugestochen hat.